Personalrochaden im Rathaus

Zahlreiche Ansätze zur Optimierung in der Organisationsstruktur der Gemeindeverwaltung hat der neue Bürgermeister Markus Böck in seinen ersten Monaten im Amt ausgemacht. Bei den Etatberatungen für 2021 wurde im Finanzausschuss des Gemeinderats vereinbart, dass Böck ein mittelfristiges Konzept vorlegen solle und eventuell nötige neue Stellen über einen Nachtragshaushalt geschaffen würden.

Ganz ausgegoren seien seine neuen Vorstellungen noch nicht, berichtete er den Gemeinderäten, so dass im Etat auch noch keine konkreten Posten ausgewiesen werden könnten. Um Beinfreiheit für mögliche Änderungen zu erhalten, wurde der Weg über einen eventuellen Nachtragshaushalt vereinbart.

Entschieden ist schon, dass die Gemeindekämmerei eine neue Stelle erhält, die allerdings nur heuer zu Buche schlägt, da sie ab 2022 eine bestehende Stelle ersetzt, die dann frei wird. Die Doublette 2021 dient zur ausreichenden Einarbeitung.

Für den Gemeindebauhof hatte ein im Herbst vorgelegtes Strukturgutachten ergeben, dass Oberschleißheim angesichts seiner Größe und der Aufgaben der Einrichtung drei Mitarbeiter zu wenig beschäftige. Der Bürgermeister hatte nun zwei neue Stellen vorgeschlagen, der Ausschuss billigte jedoch nur einen neuen Mitarbeiter.

Im Gemeindebauamt gibt es eine Personalrochade. Der langjährige Umweltbeauftragte Werner Becker, noch zu Zeiten von Bürgermeister Hermann Schmid eingestellt, geht demnächst in Ruhestand. Als Artenschutzbeauftragter auf geringfügiger Beschäftigungsbasis wird er dann aber weiter das Oberschleißheimer Artenschutzprogramm begleiten. Als Umweltbeauftragter folgt Manuel Kleiser, der ebenfalls schon an der Seite von Becker eingearbeitet worden war.

Ebenfalls geschaffen wurde eine neue Stelle für den Quartiersladen „Wir“ und die bereits beschlossene Stelle eines Wirtschafts- und Tourismusförderers wurde auf Eis gelegt.

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