Rathaus stützt Regatta

In einem einstimmig verabschiedeten Appell hat der Gemeinderat bei Freistaat Bayern und Stadt München „eine vollständige Sanierung der Olympia-Regattastrecke“ angemahnt. Dies sei „unzweifelhaft notwendig angesichts der historischen, sportlichen und regionalen Bedeutung sowie der Tatsache, dass es sich um die einzige Regattastrecke im süddeutschen Raum handelt“.

Mit einem derartigen Aufruf war Bürgermeister Markus Böck schon zum Jahreswechsel in Vorlage gegangen. Sein Vorstoß war intern offenbar mit den Ratsfraktionen abgestimmt, nun reichte der Gemeinderat noch den formellen Beschluss nach.

„Der Ansatz, die dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen für den Vereinssport umzusetzen, ist zu begrüßen“, heißt es der Stellungnahme der Gemeinde, „nur darf es nicht dabei bestehen bleiben: Ziel muss sein, auch weiter dort Leistungssport im Bereich Rudern und Kanu durchführen zu können.“

Oberschleißheim bietet dabei an, geeignete Maßnahmen zu koordinieren und weitere Beteiligte ins Boot zu holen. „Angesichts der Komplexität der Aufgabe und der verschiedenen Zuständigkeiten ist eine koordinierte Lösung zum vollständigen Erhalt der Regattastrecke anzustreben“, so die Gemeinde.

Böck sagte in der Sitzung, er wolle sich dieses Anliegen „wirklich auf die Fahnen schreiben“. Unter anderem sollten auch weitere Kommunen in der Umgebung oder mit Ruder- und Kanusport hinzugezogen werden, „um mit breiter Brust auftreten zu können“.

Ingrid Lindbüchl attestierte dem Bürgermeister „großes Lob, dass er sich der Sache so beherzt angenommen hat“. Auf Antrag von Casimir Katz nahm der Gemeinderat auch 5000 Euro in den Etat für 2021 auf, um für etwaige Aktionen oder Öffentlichkeitsarbeit Mittel verfügbar zu haben.

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