„Gemeinsinn entwickelt“

Das langjährige Quartiersmanagement des Städtebauförderprojekts „Soziale Stadt“ für die Parksiedlung, Marga Mitterhuber und Tilo Klöck, wurden bei der Bürgerversammlung am Mittwoch von der Gemeinde verabschiedet. Zehn Jahre hatten sie das sozialpädagogische Begleitprogramm zur Aufwertung der Siedlung gestaltet und geführt.

Bürgermeister Christian Kuchlbauer würdigte in seiner Laudatio „eine unglaublich tolle Leistung, was ihr  in all den Jahren in der Parksiedlung aufgebaut und verwirklicht habt, und was da für ein Gemeinsinn entstanden ist!“ Die vielen Aktivitäten und Ideen im Begleitprogramm zum städtebaulichen Förderprogramm hätten über das Projektbegiet „auch ausgestrahlt auf den ganzen Ort“.

Mitterhuber und Klöck hätten damit „ganz viel für Oberschleißheim erreicht“ und darüber seien sie „auch ein bisschen selber Oberschleißheimer geworden“. Initiiert wurden vom Quartiersmanagement etwa das Faschingstreiben und das Lichterfest, jährliches Ramadama, Tee-, Kaffee-, Schach- oder Erzählrunden, viele Projekte mit den Schulen, Kunstprojekte oder regelmäßige Ausstellungen.

Landrat Christoph Göbel als Gast der Bürgerversammlung bescheinigte, Mitterhuber/Klöck hätten „enorm viel Pionierarbeit geleistet“. Die „Soziale Stadt“ sei in Oberschleißheim „wirklich ein Vorzeigeprojekt“ gewesen.

Klöck stellte zum Abschied insbesondere den Stamm der ehrenamtlichen Helfer und Mitstreiter am Projekt „Soziale Stadt“ heraus: „Wir hätten uns viel ausdenken können, aber Ihr habt das Gesicht vor Ort gehabt.“ Bei einem Ziel wie der Aufwertung der Parksiedlung seien „dicke Bretter zu bohren“, resümierte er die zehn Jahre.

„Der Weg wäre eigentlich noch nicht zu Ende“, bedauerte er. Insbesondere mit Blick auf das Ladenzentrum, das aktuell desolater und perspektivloser denn je da liegt, sagte Klöck: „Gerne hätten wir den Ort in einem besseren Zustand übergeben.“

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