Leser­mail zum Leser­mail zum Artikel „Ober­schleiß­heim: Planung zur Orts­um­fah­rung schreitet voran“

Von Joachim Dähler

… auch wenn’s ein Streit um des Kaiser‘s Bart ist – alle Stra­ßen­pro­jekte fallen nicht in unsere kommu­nale Zustän­dig­keit und sind deshalb in weite Ferne gerückt – muss ich, was die Entlas­tung des inner­ört­li­chen Verkehrs angeht, vehe­ment wider­spre­chen!

Wir haben eine Nord-Süd-Belas­tung, die durch ein Klee­blatt nicht gelöst wird, sondern nur über eine Umge­hungs­straße!

Wir haben Ost-West-Belas­tung durch den Alla­cher Tunnel – die durch ein Klee­blatt in Verbin­dung mit einer Bahn­un­ter­füh­rung zu einem schnel­leren „Durch­fluss“ mit noch mehr auswei­chendem Verkehr führen würde!

Der Königsweg wäre eine Orts­um­ge­hung begin­nend bei der Ausfahrt Neuher­berg, wo die Staats­straße einmündet – dann würde jegli­cher Durch­gangs­ver­kehr vermieden, alle inner­ört­li­chen Straßen könnten für Laster gesperrt und Tempo 30 ange­ordnet werden …

Nur kommt dann der Aufschrei – insbe­son­dere der Grünen – wegen des Natur­schutz-Gebietes Kapu­zi­ner­hölzl …

Liebe Wahl­kämpfer, Diskus­sionen „um des Kaiser‘s Bart“ inter­es­sieren mich als Wähler nicht, aber wenn’s denn sein muss, mit Bedacht und rich­tigen Argu­menten. Wenn’s so weiter­geht, ohne realis­ti­sche Vorschläge, wie die Gemeinde ihre vertrackte Situa­tion bewäl­tigen soll: wundert Euch nicht über eine geringe Wahl­be­tei­li­gung!

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