Leser­mail zum Artikel: “Warum es wichtig ist, unser Hallenbad in Ober­schleiß­heim zu erhalten- ein Kommentar”

Von Chris­toph Münster, Bürger­meis­ter­kan­didat der Grünen

Die Bedeu­tung unseres Hallen­bads für Ober­schleiß­heim steht außer Frage. Die Ausfüh­rungen von dir, Ingrid, machen eindrucks­voll deut­lich, wie zentral das Bad für Schwimm­aus­bil­dung, Gesund­heits­vor­sorge, Ehrenamt und gesell­schaft­liche Teil­habe ist. Diese Einschät­zung teile ich ausdrück­lich.
Gerade in Zeiten stei­gender Nicht­schwim­mer­quoten ist ein wohn­ort­nahes Hallenbad ein wich­tiger Baustein kommu­naler Daseins­vor­sorge.
Mein Stand­punkt ist klar: Das Hallenbad soll erhalten bleiben – nicht um jeden Preis, aber solange es für die Gemeinde vertretbar ist. Genau diese Abwä­gung schulden wir den Bürge­rinnen und Bürgern.
Was mir in diesem Fall aber grund­sätz­lich fehlt, ist eine trans­pa­rente und früh­zei­tige öffent­liche Kommu­ni­ka­tion. Ein zum jetzigen Zeit­punkt nicht öffent­li­cher Haus­halts­ent­wurf schürt verständ­li­cher­weise Ängste, Sorgen und Gerüchte. Das hilft weder der Sache noch dem notwen­digen sach­li­chen Austausch. Gerade bei einem so emotio­nalen Thema braucht es meiner Meinung nach Offen­heit, belast­bare Zahlen und das ehrliche Aufzeigen von Hand­lungs­op­tionen.
Der einge­rich­tete Arbeits­kreis ist hier ein erster Schritt in die rich­tige Rich­tung. Dieser muss jedoch auch von allen Seiten als ernst gemeintes Instru­ment aner­kannt werden und es müssen endlich trans­pa­rent alle Zahlen und Fakten auf den Tisch kommen.
Es geht bei unserem Hallenbad nicht um Roman­ti­sie­rung, aber auch nicht um ein vorschnelles Aufgeben. Das Hallenbad ist ein wich­tiger Teil unseres Gemein­de­le­bens. Ob und wie wir es lang­fristig erhalten können, muss offen, trans­pa­rent und gemeinsam entschieden werden.

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1 Kommentar

  1. Lieber Chris­toph,

    auf Antrag der Grünen wurde im Gemein­derat mehr­heit­lich eine Arbeits­gruppe „Hallenbad“ initi­iert, die bereits ihre Arbeit aufge­nommen hat. Dieser Arbeits­gruppe liegen alle notwen­digen Zahlen vor.

    Ich persön­lich hätte diese Arbeits­gruppe gerne arbeiten lassen und auf Ergeb­nisse gewartet, bevor dieses sensible Thema derart emotio­na­li­siert und instru­men­ta­li­siert wird.

    Ängste, Sorgen und Gerüchte werden vor allem von vorab veröf­fent­li­chen Arti­keln und so mancher unüber­legten Äuße­rung geschürt, ohne eine belast­bare Lösung vorliegen zu haben.

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