Leser­mail zum Artikel “Bahn­über­gang Ober­schleiß­heim: Kommt jetzt die Lösung für den Dauer­stau?”

Von Renate Wagner

ch sehe ein Bahn­un­ter­füh­rung sehr skep­tisch und habe folgende Bedenken:

1. Kosten

Nur die Vor-(??)Planung wurde schon mit 1,19 Mio. vergeben, wer zahlt das ?

Was kommt da noch für die Ausfüh­rungs­pla­nung drauf ??

Bleibt abzu­warten wie hoch die Baukosten vorab geschätzt werden … UND  … wieviel es am Schluss wird.

Auch wenn die Baukosten aufge­teilt werden zwischen Gemeinde OSH / Frei­staat Bayern / Bahn … wieviel  (%-Anteil) verbleibt der Gemeinde. Wie wird das finan­ziert ???

Die Gemeinde ist doch so klamm, dass schon bei klei­neren sozialen Einrich­tungen gespart werden muss: z.B. die Schlie­ßung des WIR oder die finan­zi­ellen Probleme ums Hallen­bads, diese Themen betreffen die Gemeinde stärker, als ein zukünftig flüs­si­gerer DURCH­GANGS­ver­kehr (der übri­gens auch mich nervt!!).

Für die Bewohner ist eine Unter­füh­rung nicht erfor­der­lich, es muss eine mach­bare und gute Orts­um­fah­rung her, dann haben wir hier wieder „Frieden“.

2. Bauphase und Bauzeit

Die Bauphase (dauert sicher um einiges länger als die Brücken­sa­nie­rung oder den Umbau des „kleinen“ Bahn­über­gangs vor ein paar Jahren) wird für die Gemeinde eine extreme Heraus­for­de­rung, da es keine vernünftig funk­tio­nie­renden inner­ört­li­chen Umlei­tungen gibt.

3. Örtliche Situa­tion

Ganz anders als z.B. in Unter­schleiß­heim ist hier die Situa­tion: Wohn­be­bauung  an der kompletten B471, der Bach/Kanal parallel zur Straße, ein unter­ir­di­scher Kanal der Schlös­ser­ver­wal­tung quert die B471 vor dem Bahn­über­gang, die nahe Kreu­zung Sonnenstraße/B471 verkom­pli­zieren die Situa­tion.

4. Erhoffter Verkehrs­fluss danach

Es wird sich sehr schnell herum­spre­chen, wenn die Unter­tun­ne­lung fertig ist, dass man nun „vermeint­lich viel schneller als vorher“ die Abkür­zung B471 durch den Ort nutzen kann. Es wird noch viel mehr Ausweich­ver­kehr von der Auto­bahn anziehen und dann ist man ganz schnell genau so weit wie vorher.

Eine bessere Lösung ist eine vernünf­tige Orts­um­ge­hung und gene­relles Tempo 30 auf der B471 und im gesamten  Ort !!

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1 Kommentar

  1. Sehr geehrte Frau Wagner,

    hier einige Antworten auf Ihre Fragen, nach­zu­lesen im Merkur:

    Zitat Merkur vom 26.10.2026

    Drei Jahre Bauzeit einge­plant

    Die Bauzeit ist mit drei Jahren relativ moderat veran­schlagt; es sei denn, es gäbe Anwoh­ner­klagen. Die kalku­lierten Kosten liegen weit unter­halb des vor zehn Jahren ange­nom­menen Betrags in Höhe von 148 Millionen Euro, wobei man zwischen zehn und 15 Millionen Euro der Gemeinde ganz gern aufge­schlagen hätte. Wie Bürger­meister Böck dem Merkur versi­cherte, liegt der Gemein­de­an­teil laut Eisen­bahn­kreu­zungs­ge­setz neuer­dings bei exakt: Null Euro.

    Antworten

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