Das erste gemeindlich gebaute Wohnhaus ist bald bezugsfertig!
Es sollte ein Vorzeigeobjekt mit Modellcharakter und mit der Gemeinde als Bauherrin möglichst unkompliziert geplant und umgesetzt werden. Mit bald sieben Jahren Planungs- und Bauzeit war das Wohnhaus am Frauenfeld aber alles andere als das, denn zwei Bürgermeister haben sich während ihrer Amtszeiten damit befasst. Während Christian Kuchlbauer (✝) das Gemeindeprojekt von der Idee bis zur Planung begleitete, musste sich der amtierende 1. Bürgermeister Markus Böck samt Bauamt und Gemeinderat mit mehreren Widrigkeiten und Pannen herumschlagen.
Vom Spatenstich, im April 2021, bis zur Fertigstellung im Oktober 2025 vergingen aufreibende knappe fünf Jahre, angefangen mit personellen Problemen im Bauamt, über mehrfachen Grund- und Regenwassereintrag, bis hin zu Handwerker-Notstand, ausbleibenden Materiallieferungen und mit einem Wechsel der Bauleitung aufgrund nicht zufrieden stellender Leistungen des Architekten.
Mit der Besichtigung des in ein paar Wochen bezugsfertigen Wohnhauses für Gemeindeangestellte und pädagogisches Personal aus den örtlichen Kinderbetreuungs-einrichtungen am 8. September 2025 fielen Bauamtsleitung, Bürgermeistern und Gemeinderäten hörbar Steine vom Herzen. Das Ergebnis kann sich nun sehen lassen. Die attraktive Außenansicht mit Holzverkleidung und die helle, freundliche Inneneinrichtung aller 11 Wohnungen, bis hin zu einem luftigen Treppenhaus mit Lift, stieß auf allgemeine Begeisterung und Freude: “Es ist vollbracht!”
Auf die Grünanlagen muss noch bis ins nächste Frühjahr gewartet werden, denn diese werden erst nach Neuherstellung der fehlerhaft verlegten Außendrainagen in Angriff genommen.
Bei einer ursprünglichen Kostenschätzung von 3,4 Mio. im Jahr 2019, beläuft sich die aktuelle laut des letzten Sachstandberichts aus dem Bauamt für den ersten gemeindlichen Wohnungsbau auf 6,5 Millionen Euro.
Ingrid Lindbüchl


Hier gibt’s auf Instagram einen Videomitschnitt von Gemeinderat Christoph Münster






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