Ferienausschuss einigte sich auf die “Morgenfahrt” und Hilfe durch Schülerlotsen bei der Heimfahrt mit dem ÖPNV
Der Lustheimer Schulbus fährt auch im neuen Schuljahr 2026/7, allerdings nur früh morgens auf dem Weg zur Berglwaldschule. Außerdem werden Lustheimer Eltern mit Kindern während des Schuljahrs befragt, welche Lösung sie im übernächsten Schuljahr 2027/8 favorisieren.
Als Alternative steht das 365 — Euro — Ticket zur Wahl, das der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) als Jahresticket für Schüler und Auszubildende anbietet und das von der Gemeinde pro Schüler mit bis zu 50 Prozent unterstützt werden soll. Auf diese Lösung einigte sich der Ferienausschuss des Gemeinderats nach einer engagierten Diskussion mit zwei Gegenstimmen.
Ein Nachmittagsbus entfällt in Zukunft aus wirtschaftlichen Gründen, weil dann das Busunternehmen einen Fahrer über mehrere Stunden hinweg auf Bereitschaft halten müsste. Die Verwaltung hatte bei angenommenen drei Touren in diesem Zeitraum ein Defizit errechnet, das überhöhte Kosten für Gemeinde und Eltern zur Folge hätte. „Die Rückfahrt von Schule und Hort müssen die Eltern selbst organisieren“, sagte Stefan Vohburger (FVW) unter allgemeiner Zustimmung.
Mit Wohlwollen nahm der Gemeinderat eine Mitteilung von Gaby Hohenburger (Grüne) auf, dass bis zu zwölf Lustheimer Eltern sich zu Schullotsendiensten am stark befahrenen B 471-Übergang bereit erklärt haben. Das würde den Umstieg zum ÖPNV auch in der Früh erleichtern. Ein langfristige Lösung, welche über ein Schuljahr hinaus Bestand hat, mahnte Stefanie Haselbeck (CSU) an. Wichtig sei ein Konsens auch unter den Eltern. Weil das neue Schuljahr bereits in drei Wochen beginnt und der endgültige Stundenplan laut Verwaltung erst Ende September feststeht, soll deren Befragung während des Schuljahrs stattfinden.
Stefan Bottler




Sehr geehrter Herr Bottler,
sehr geehrte Damen und Herren,
bezüglich des Angebots zum Schulbus von Lustheim zur Berglwaldschule wurden von der Verwaltung die zusätzlichen Kosten für eine Rückfahrt am Nachmittag auf Antrag der Freien Wähler geprüft. Leider stellte sich nun heraus dass diese Kosten kein tragbares Modell, weder für die Gemeinde, noch erschwingliche Kosten für die Eltern, ermöglichen. Im Hinblick auf die angespannte Haushaltslage und einer Überbelastung der Eltern, wodurch das Angebot des Schulbusses wohl obsolet geworden wäre, hat sich der Ferienausschuss darauf verständigt nur noch Vormittags einen Schulbus anzubieten.
Persönlich hätte ich gerne die Beförderung am Vormittag und Nachmittag weiterverfolgt, was aber aufgrund der sehr hohen Kosten nicht tragbar gewesen wäre.
Bezüglich der Schulweghelfer wurde bereits 2025 ein erster Anlauf für ganz Oberschleißheim unternommen, wo sich 12 Freiwillige aus ganz Oberschleißheim engagiert hätten. Leider ist dieser Ansatz versandet und soll nun wieder aufgegriffen und forciert werden.