Appell an die Gemeinsamkeit

Im Amt ist er schon zwölf Tage, aber bei der Konstituierenden Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag im Bürgerhaus wurde Bürgermeister Markus Böck auch formal vereidigt. Vor dem komplett versammelten Gemeinderat legte er gegenüber dem ältesten Gemeinderat Peter Benthues den Amtseid ab.

In seinen Antrittsworten verwendete der neue Bürgermeister in gefühlt jedem Satz das Wort „gemeinsam“ mehrmals, was ihm offenbar ein zentrales Anliegen war. Man habe „gemeinsam den Auftrag erhalten, unsere Gemeinde zu führen und zu gestalten“, sagte er zu den Gemeinderäten. Er sei „sehr gespannt und voller Zuversicht“.

Böck appellierte an eine „offene, sachliche und konstruktive gemeinsame Arbeit“. Dann sei er „sehr zuversichtlich, dass uns gemeinsam was gelingen kann, weil wir es gemeinsam wollen“. Die Sitzung – mit Sicherheitabständen, ohne Händeschütteln und teilweise mit Mund-Nasen-Schutzmasken – sei auch in der momentanen Ausnahmesituation unverzichtbar als „unbedingt notwendiges Zeichen der Demokratie“.

Benthues, der schon vor sechs Jahren „Alterspräsident“ gewesen war, und nun mit 82 erneut einen Bürgermeister vereidigte, hatte die Sitzung eröffnet. Er rief die Kollegen zu einer Amtsperiode „in Eintracht und sachlicher Auseinanderaussetzung“ auf. Ziel sei es, „Oberschleißheim voranzubringen“. Bei allem inhaltlichen Streit möge „alles, was der Person schadet, unterlassen werden“.

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