SPD empfiehlt Böck

Die SPD hat ihren Mitgliedern und Wählern für die Stichwahl um das Bürgermeisteramt am 29. März empfohlen, den CSU-Kandidaten Markus Böck zu wählen. Das habe der Ortsvorstand in einer Telefonkonferenz am Montag einstimmig vorgeschlagen, heißt es in einer vom Ortsvorsitzenden Maximilian Weiß gezeichneten Stellungnahme.

„Die SPD war mit der Amtsführung von Bürgermeister Kuchlbauer in vielen Punkten nicht einverstanden“, so die SPD-Empfehlung. Der Wahlausgang habe „zudem gezeigt, dass sich eine große Mehrheit der Bevölkerung unserer Gemeinde mehr Transparenz und Kompetenz im Rathaus und somit einen Wechsel wünscht“.

SPD-Kandidat Harald Müller hatte den Einzug in die Stichwahl lediglich um 58 Stimmen verpasst. Mit 22,9 Prozent der Stimmen musste er Böck (24,1) den Vortritt in die Stichwahl lassen.

Ein Lesermail

  1. Oberschleißheim hat gewählt. Nur knapp 68 % der Wähler*innen haben sich an der Wahl beteiligt. Das ist auch in Anbetracht der beunruhigenden SARS-CoV2-Sorgen wenig.
    Es gibt keine andere politische Wahl, bei der die Stimmberechtigten in gleicher Weise Einfluss nehmen können und gleichzeitig so unmittelbar betroffen sind.
    Offenbar halten die Menschen das Funktionieren unserer Demokratie für gesichert und selbstverständlich, so wie wir alle bis vor wenigen Tagen auch unsere Art zu leben für selbstverständlich und sicher gehalten haben.
    Unsere Demokratie ist ebenfalls krankheitsanfällig. Ich bitte Sie deshalb, bei der anstehenden Stichwahl – eine reine Briefwahl – unbedingt mit abzustimmen.

    Ich wähle Markus Böck, weil mich seine frische, junge und motivierte Art überzeugt. Oberschleißheim braucht jetzt einen Bürgermeister, der die vielen liegengebliebenen Angelegenheiten endlich weiterführt. Weitere 6 Jahre gut gelaunte Amtsruhe im Bürgermeisteramt hat Oberschleißheim nicht verdient.

    Ich selbst bedanke mich bei den zahlreichen Bürger*innen, die mir als Bürgermeisterkandidaten der SPD Vertrauen geschenkt haben, und gleichzeitig gilt mein Respekt denen, die sich generell an der Wahl beteiligt haben, weil davon unsere Demokratie lebt. Ein spezieller Dank geht an alle Wahlhelfer*innen, die zum reibungslosen Ablauf der Auszählung beigetragen haben.

    Die 59 Stimmberechtigten, die mich aus Versehen oder Nachlässigkeit nicht gewählt haben, obwohl sie es fest vorhatten, haben den Dank meiner Mutter sicher, die ich jetzt weiterhin regelmäßig besuchen kann! 😉

    Harald Müller, Oberschleißheim

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