Barrieren fallen

Die neue Ortsmitte greift jetzt auch noch nach Süden aus. Die Pfarrei St. Wilhelm bringt ihren Parkplatz bis hin zum Kirchenplatz in das Entwicklungsprojekt ein. „Die ganzen Barrieren sollen weg“, schildert Pfarrer Uli Kampe, der Vorsitzende der Kirchenstiftung St. Wilhelm als Grundeigentümer, den zentralen Ansatz der Planung. Und „mehr Grün“ sei der nächste Aspekt der Umplanung.

Für die Pfarrei St. Wilhelm sei es stets unstrittig gewesen, die Flächen in den Planungsprozess einzubringen, versichert Kampe – allerdings habe dieses Vorhaben „sehr lange auf verschiedenen Schreibtischen gelegen“. Erst jetzt ist das Erzbischöfliche Ordinariat des Katholischen Bistums so weit, mit der Gemeinde die nötigen Städtebaulichen Verträge abzufassen, damit die Maßnahme auch in das Städtebauförderprojekt „Soziale Stadt“ eingehen kann.

Die Planungen für die neue Ortsmitte laufen konkret immerhin bereits seit zwölf Jahren. 2013 hatte der Gemeinderat die Pläne für die Neugestaltung des Platzes gebilligt, 2016 war Baubeginn. Jetzt laufen gerade Grundstücksvermessungen bei der Pfarrei. Kirche und Pfarrzentrum St. Wilhelm wurden mit der Errichtung der Parksiedlung Anfang der 1970er Jahre begonnen. Das Bürgerzentrum plus Bürgerplatz nebenan schloss sich erst Ende der 1980er Jahre an.

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