Von Routiniers und Ratsküken

Mit schon vier Nachrückern in der aktuellen Mandatsperiode hat sich der Oberschleißheimer Gemeinderat bei laufendem Betrieb erneuert. Nachdem auch die Kommunalwahl 2014 zahlreiche Neustarter gebracht hatte, sind exakt ein Jahr vor der nächsten Kommunalwahl am 15. März 2020 elf Gemeinderäte im Gremium, die zum Wahltermin noch keine zehn Dienstjahre auf dem Buckel haben werden, also fast exakt die Hälfte.

Die „Dinos“ im Rat sind Peter Benthues (CSU) und Hans Negele (FW), die beide seit 1990 dem Gemeinderat angehören und damit seit jeweils 30 Jahren. Damals amtierte noch der mittlerweile verstorbene Hermann Schmid (CSU) als Bürgermeister. Negele war auch für die CSU in den Gemeinderat eingezogen, dann aber zur FW gewechselt.

Kurz danach, im Oktober 1991, rückte Gaby Hohenberger (Grüne) in den Gemeinderat nach. 1996 schied sie wieder aus, ehe sie nach 18jähriger Pause 2014 zurückkehrte. Gestartet im gleichen Jahrgang wie Benthues und Negele, wird sie zum Wahltermin aber erst auf elf Jahre im Gemeinderat kommen.

Seit 1996 und damit zum Wahltermin 24 Jahre gehören Erich Elsner (SPD) und Hans Hirschfeld (FW) dem Gemeinderat an. Elsner amtierte dabei lange Jahre als Zweiter Bürgermeister, Hirschfeld aktuell seit 2014 als Dritter Bürgermeister. Helga Keller-Zenth (Grüne) rückte im Dezember 2000 in den Gemeinderat nach und schied 2008 wieder aus. Im Februar 2012 rückte sie erneut nach, so dass sich die Etappen bis zur Wahl auf 16 Dienstjahre summieren werden.

2002 zogen Gisela Kranz (CSU), Brigitte Scholle (SPD) und Florian Spirkl (SPD) in den Gemeinderat ein. Im September 2005 rückte Irene Beck (FDP) nach. 2008 folgten Harald Kirch (SPD), Peter Lebmeir (CSU) und Ingrid Lindbüchl (Grüne). Sebastian Riedelbauch (SPD) kam ebenfalls 2008 in den Gemeinderat, verließ ihn aber 2014 wieder und kam erst im Dezember 2017 als Nachrücker zurück, so dass er es bei der Wahl 2020 auf neun Dienstjahre bringen wird.

Neulinge 2014 waren Stefanie Haslbeck (CSU), Sebastian Krause (FW), Angelika Kühlewein (CSU), Lena Negele (FW), Edgar Putz (FW), Florian Spängler (CSU) und Stefan Vohburger (FW). Im Dezember 2016 rückte Anke Schuster (SPD) nach, die auch 2012 bis 2014 schon mal als Nachrückerin ins Gremium gekommen war. Im Februar 2018 folgte dann Irene Bogdain (SPD) und im November 2018 Fritz-Gerrit Kropp (Grüne).

Noch ist nicht raus, wer von den 24 amtierenden Räten erneut antreten wird – und wessen Mandat vom Wähler verlängert wird, ist ohnehin noch ganz offen…

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