Elisabeth Ziegler (Altbürgermeisterin und Vorsitzende des Fördervereins Jakobuskapelle) erläutert die Funktionsweise des neuen Türöffnungssystems (v.l.n.r.: Erster Bürgermeister Markus Böck, Heinz Szuggar (Architekt im Bauamt), Maxim Levitskiy (Projektleiter und Leiter IT und Sicherheit der Schreiner Innovation)

Flexi­bles Zutritts­system für Jako­bus­ka­pelle Hoch­mut­ting

18.05.2026 | Vereine, Lokale Initiativen, Glaubensgemeinschaften | 0 Kommentare

Modernste Technik für histo­ri­sches Gebäude

Modernste Technik für histo­ri­sches Gebäude: Ab sofort ist die histo­ri­sche und aufwendig sanierte Jako­bus­ka­pelle am Friedhof Hoch­mut­ting tags­über flexibel für inter­es­sierte Besu­cher betretbar. Mittels eines modernen Zutritts­sys­tems der Firma Siedle, das unter Regie der Schreiner Inno­va­tion GmbH geplant und von örtli­chen Hand­werks­be­trieben einge­baut worden war, können Besu­cher nun einfach per Klingel Kontakt zu einer Person aufnehmen, die die Kirche mittels Handy­si­gnal öffnen kann.

Nach Betä­ti­gung der Klingel an der Jakobs­ka­pelle wird auto­ma­tisch ein Video­anruf bei der Pfarr­ge­mein­de­rätin (und neuer­dings Gemein­de­rätin) Mandy Moroni gestartet, welche sodann die Türöff­nung per Handy veran­lassen kann. Die Besu­cher können sodann den Glas­kubus im Eingangs­be­reich der Jako­bus­ka­pelle betreten und die Kapelle von hier aus besich­tigen. Die Tür schließt bei Verlassen der Kapelle auto­ma­tisch wieder.

Pfarr­ge­mein­de­rätin und Gemein­de­rätin Mandy Moroni öffnet bei Anruf die Türe zur Kapelle

Die Kapelle war bisher nur zu beson­deren Anlässen (Trau­er­feiern, Konzerte, Tag der offenen Tür) geöffnet. Nun ist der Zutritt tags­über immer zu den Öffnungs­zeiten des Fried­hofes möglich.

Gestiftet wurde die neue Zutritts­an­lage für das mittel­al­ter­liche Kirch­lein von Prof. h.c.mult. Dr. h.c. Ing. Helmut Schreiner, Senior-Gesell­schafter der Schreiner Group und Geschäfts­führer der Schreiner Inno­va­tion GmbH & Co. KG. Helmut Schreiner ist dem Ort und den Menschen der Gemeinde Ober­schleiß­heim beson­ders verbunden, seit er vor 33 Jahren den Firmen­sitz des heutigen Welt­markt­füh­rers für Spezi­al­eti­ketten Schreiner Group nach Ober­schleiß­heim verlegte.

Er ist eben­falls von Anfang an Mitglied des Förder­ver­eins St. Jako­bus­ka­pelle, den die Altbür­ger­meis­terin Elisa­beth Ziegler zum Zwecke der Sanie­rung der Kapelle im Jahr 2002 gegründet hatte. Im Jahr 2022 wurde die Kapelle feier­lich ihrer Bestim­mung über­geben. Aller­dings war sie regulär über­wie­gend für Besu­cher geschlossen.

„Die Jako­bus­ka­pelle hat mich von Anfang an berührt, und ich habe diese Lücke gespürt – und ebenso, dass ich hier helfen kann!“, so Helmut Schreiner bei der feier­li­chen Inbe­trieb­nahme des neuen Zutritts­sys­tems am Donnerstag, 07.05.2026 in der Jako­bus­ka­pelle. Von der „Gnade, helfen zu können“, spricht Helmut Schreiner immer wieder, und man glaubt es ihm gerne, hat er doch erst kürz­lich das Hallenbad der Gemeinde Ober­schleiß­heim vor dem vorzei­tigen finan­zi­ellen Aus gerettet. Dem histo­ri­schen Gottes­haus wie auch Kunst, Kultur und Musik fühlt sich Schreiner beson­ders verbunden.

1. Bürger­meister Markus Böck (links) und Altbür­ger­meis­terin Elisa­beth Ziegler, 1. Vorsit­zende des Förder­ver­eins Jako­bus­ka­pelle (rechts) nehmen Prof. h.c.mult. Dr. h.c. Ing. Helmut Schreiner freudig in ihre Mitte. Er hatte das Türöff­nungs­system im Wert von rund 25.000 Euro gespendet.

Nun verfügt das vermut­lich älteste Gebäude und Gottes­haus Ober­schleiß­heims mit Ursprüngen bis ins Jahr 955 über eines der modernsten und sicheren Türöff­nungs­sys­teme im Wert von rund 25.000 Euro. „Wir hätten es nicht schul­tern können, und dem Herr­gott sei es gedankt, dass wir Sie haben!“, so freute sich die Vorsit­zende des Förder­ver­eins Jako­bus­ka­pelle Elisa­beth Ziegler bei der offi­zi­ellen Über­gabe des Zutritts­sys­tems im Kreise der Projekt­be­tei­ligten, der Gemeinde Ober­schleiß­heim als Baulast­träger sowie des Dekans Ulrich Kampe vom Pfarr­ver­band Ober­schleiß­heim und Pfar­rerin Martina Buck von der Evan­ge­li­schen Trini­ta­tis­ge­meinde Ober­schleiß­heim.

Doris Rohe, Gemeinde Ober­schleiß­heim

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