Die Schleißheimer Handballjugend mit Weltmeister Dominik Klein am Olympiastützpunkt Dornbirn. Fotos Handball-Abteilung des TSV Schleißheim

TSV Schleiß­heim: wD- und mD-Jugend trai­nierten im Olym­pia­stütz­punkt Dorn­birn, Öster­reich

03.10.2026 | Vereine, Sport | 0 Kommentare

Inten­sives Wochen­ende im Trai­nings­lager mit beson­deren Erleb­nissen


Ein inten­sives Wochen­ende am Olym­pia­stütz­punkt Dorn­birn im Trai­nings­lager, geprägt von Sport, Team­geist und beson­deren Erleb­nissen, verbrachten 40 junge Hand­bal­le­rinnen und Hand­baller vom 18. bis 20. September 2026.
Um 13 Uhr war am Freitag Schul­schluss, um 14 Uhr stand der Bus bereits an der Jahn­halle bereit. Wer braucht da noch ein Mittag­essen? Die Vorfreude auf das Trai­nings­lager war jeden­falls größer. Mit 40 jungen Hand­bal­le­rinnen und Hand­bal­lern und ihren Trai­nern ging es Rich­tung Dorn­birn. Die Hinfahrt war lustig und laut, die Stim­mung bestens. Selbst der Busfahrer wurde dabei schnell Teil der guten Stim­mung. Wenn er zwischen­durch zum Hinsetzen und Anschnallen auffor­derte, schallte es prompt durch den Bus: „Super Fahrer, super Fahrer, hey, hey!“
In Dorn­birn ange­kommen, erwar­tete die Gruppe eine tolle Unter­kunft im Olym­pia­stütz­punkt. Das Essen war super, die Sport­halle befand sich direkt im selben Gebäude und rund­herum bot sich eine beein­dru­ckende Berg­ku­lisse bei bestem Wetter. Nach dem Einrichten und dem Abend­essen ging es direkt zum ersten Trai­ning.

Auftakt mit Welt­meister Dominik Klein
Der Welt­meister und ehema­lige deut­sche Hand­ball-Natio­nal­spieler Dominik Klein „bespaßte“ am Frei­tag­abend 40 begeis­terte Jugend­liche in der kleinsten Judo­halle mit Wett­kampf­spielen sowie Lauf- und Athle­tik­trai­ning. Ein sport­li­cher Auftakt, der es bereits in sich hatte. Am Sams­tag­morgen waren alle beim drei Kilo­meter langen Morgen­lauf dabei – inklu­sive kleiner Verlaufen-Einlage. Am Sonn­tag­morgen schafften es dann nur noch die ganz Ehrgei­zigen zur Lauf­runde.

Sport und Selbst­re­fle­xion
Am Sams­tag­vor­mittag standen für die Jungs und Mädchen abwech­selnd Trai­ning und Selbst­re­fle­xion auf dem Programm. Zunächst trai­nierten die Jungs in der Halle, während die Mädchen ihre Gedanken rund um den Hand­ball fest­hielten. Danach wech­selten die Gruppen. Dabei ging es um ganz persön­liche Fragen: Warum spiele ich Hand­ball? Welche Ziele habe ich? Was bin ich bereit, dafür zu tun? Was finde ich gut und was stört mich im Trai­ning, bei den Trai­nern oder bei meinen Mitspie­le­rinnen und Mitspie­lern?
Und auch abseits der Halle gab es viel zu bespre­chen. Die erste und zweite Nacht wurde lang – bei den Jugend­li­chen genauso wie bei den Trai­nern, die noch lange auf der Terrasse der Unter­kunft zusam­men­saßen.

„Who’s NEXT?“
Am Sams­tag­nach­mittag stand die zweite Trai­nings­ein­heit auf dem Programm. Statt Theorie hieß es für die Mädchen aller­dings: Schuhe an und los! Knapp 30 Minuten ging es zu Fuß zu einem B‑Ju­gend-Spiel der Ober­liga Baden-Würt­tem­berg zwischen Dorn­birn und dem TSV Allens­bach. Beim Zuschauen konnten die jungen Spie­le­rinnen erleben, wo die Reise in einigen Jahren hingehen kann. Viel­leicht stellte sich dabei die eine oder andere die Frage: „Schaffe ich es in drei Jahren, so zu spielen?“ Passend dazu lautete das Motto der Sport­schule mit ihren Olympia-Cham­pions: „Who’s NEXT?“
Nach dem Spiel ging es dann schnell wieder zurück – schließ­lich wartete die eigene Trai­nings­ein­heit in der Halle. Nach dem Abend­essen ging es auf die Kegel­bahn. Vier Teams traten gegen­ein­ander an, und die entschei­dende Frage lautete: Wer schafft zuerst 100 Punkte?

Abschluss auf und neben dem Spiel­feld
Am Sonn­tag­vor­mittag wartete noch einmal eine gemein­same zwei­stün­dige Trai­nings­ein­heit auf die Jugend­li­chen. Nach den inten­siven Tagen waren einige aller­dings schon ziem­lich müde. Doch zum Abschluss des unver­gess­li­chen Wochen­endes wartete auf der Rück­fahrt noch ein Über­ra­schungs-High­light: Orga­ni­siert von Dominik Klein legte die Gruppe einen Zwischen­stopp bei den Münchner Panthern in Fürs­ten­feld­bruck ein und besuchte das Eröff­nungs­spiel der Regio­nal­liga Männer gegen Lohr. Die Panther von der HG München konnten die Partie über­zeu­gend für sich entscheiden. Um 17.45 Uhr warteten an der Jahn­halle schließ­lich die Eltern auf ihre Kinder.

„Müde, aber glück­lich“ – ein Wochen­ende, das in Erin­ne­rung bleibt
Wie sehr das Trai­nings­lager bei den Kindern ange­kommen war, zeigten die Rück­mel­dungen der Eltern nach der Rück­kehr. Die Kinder kamen müde, aber glück­lich nach Hause und hatten viel zu erzählen. Von „so geil, ich will nochmal“ bis hin zu Berichten von großem Spaß, vielen beson­deren Erleb­nissen und einem starken Gemein­schafts­ge­fühl reichten die Eindrücke.
Auch bei den Eltern war die Freude groß. Sie bedankten sich bei den Trai­nern für ihre Zeit, ihren Einsatz, ihre Geduld und ihr Enga­ge­ment und dafür, dass sie den Kindern dieses beson­dere Erlebnis ermög­licht hatten. Beson­ders hervor­ge­hoben wurden die vielen gemein­samen Momente, der Team­geist und die Freude, die die Trainer den Kindern vermit­telt haben. Auch das Essen und die herz­liche Betreuung vor Ort blieben bei den Kindern in bester Erin­ne­rung.
So endeten drei inten­sive Tage mit vielen sport­li­chen Heraus­for­de­rungen, Gesprä­chen, neuen Eindrü­cken und vor allem jeder Menge gemein­samer Erleb­nisse – mit müden, glück­li­chen und begeis­terten jungen Hand­bal­le­rinnen und Hand­bal­lern.

wD- und mD-Jugend mit ihren neuen Hoodies

Ein beson­derer Dank gilt den Unter­stüt­zern VR-Bank Isma­ning, Restau­rant Poseidon, FHS und dem TSV Schleiß­heim e.V. für ihre Unter­stüt­zung und ihren Beitrag zu diesem beson­deren Trai­nings­lager. Dank ihrer Unter­stüt­zung konnten die jungen Hand­bal­le­rinnen und Hand­baller unter anderem mit groß­ar­tigen Hoodies ausge­stattet werden.

Nicole Schulz, TSV Schleiß­heim Hand­ball

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