Intensives Wochenende im Trainingslager mit besonderen Erlebnissen
Ein intensives Wochenende am Olympiastützpunkt Dornbirn im Trainingslager, geprägt von Sport, Teamgeist und besonderen Erlebnissen, verbrachten 40 junge Handballerinnen und Handballer vom 18. bis 20. September 2026.
Um 13 Uhr war am Freitag Schulschluss, um 14 Uhr stand der Bus bereits an der Jahnhalle bereit. Wer braucht da noch ein Mittagessen? Die Vorfreude auf das Trainingslager war jedenfalls größer. Mit 40 jungen Handballerinnen und Handballern und ihren Trainern ging es Richtung Dornbirn. Die Hinfahrt war lustig und laut, die Stimmung bestens. Selbst der Busfahrer wurde dabei schnell Teil der guten Stimmung. Wenn er zwischendurch zum Hinsetzen und Anschnallen aufforderte, schallte es prompt durch den Bus: „Super Fahrer, super Fahrer, hey, hey!“
In Dornbirn angekommen, erwartete die Gruppe eine tolle Unterkunft im Olympiastützpunkt. Das Essen war super, die Sporthalle befand sich direkt im selben Gebäude und rundherum bot sich eine beeindruckende Bergkulisse bei bestem Wetter. Nach dem Einrichten und dem Abendessen ging es direkt zum ersten Training.
Auftakt mit Weltmeister Dominik Klein
Der Weltmeister und ehemalige deutsche Handball-Nationalspieler Dominik Klein „bespaßte“ am Freitagabend 40 begeisterte Jugendliche in der kleinsten Judohalle mit Wettkampfspielen sowie Lauf- und Athletiktraining. Ein sportlicher Auftakt, der es bereits in sich hatte. Am Samstagmorgen waren alle beim drei Kilometer langen Morgenlauf dabei – inklusive kleiner Verlaufen-Einlage. Am Sonntagmorgen schafften es dann nur noch die ganz Ehrgeizigen zur Laufrunde.
Sport und Selbstreflexion
Am Samstagvormittag standen für die Jungs und Mädchen abwechselnd Training und Selbstreflexion auf dem Programm. Zunächst trainierten die Jungs in der Halle, während die Mädchen ihre Gedanken rund um den Handball festhielten. Danach wechselten die Gruppen. Dabei ging es um ganz persönliche Fragen: Warum spiele ich Handball? Welche Ziele habe ich? Was bin ich bereit, dafür zu tun? Was finde ich gut und was stört mich im Training, bei den Trainern oder bei meinen Mitspielerinnen und Mitspielern?
Und auch abseits der Halle gab es viel zu besprechen. Die erste und zweite Nacht wurde lang – bei den Jugendlichen genauso wie bei den Trainern, die noch lange auf der Terrasse der Unterkunft zusammensaßen.
„Who’s NEXT?“
Am Samstagnachmittag stand die zweite Trainingseinheit auf dem Programm. Statt Theorie hieß es für die Mädchen allerdings: Schuhe an und los! Knapp 30 Minuten ging es zu Fuß zu einem B‑Jugend-Spiel der Oberliga Baden-Württemberg zwischen Dornbirn und dem TSV Allensbach. Beim Zuschauen konnten die jungen Spielerinnen erleben, wo die Reise in einigen Jahren hingehen kann. Vielleicht stellte sich dabei die eine oder andere die Frage: „Schaffe ich es in drei Jahren, so zu spielen?“ Passend dazu lautete das Motto der Sportschule mit ihren Olympia-Champions: „Who’s NEXT?“
Nach dem Spiel ging es dann schnell wieder zurück – schließlich wartete die eigene Trainingseinheit in der Halle. Nach dem Abendessen ging es auf die Kegelbahn. Vier Teams traten gegeneinander an, und die entscheidende Frage lautete: Wer schafft zuerst 100 Punkte?
Abschluss auf und neben dem Spielfeld
Am Sonntagvormittag wartete noch einmal eine gemeinsame zweistündige Trainingseinheit auf die Jugendlichen. Nach den intensiven Tagen waren einige allerdings schon ziemlich müde. Doch zum Abschluss des unvergesslichen Wochenendes wartete auf der Rückfahrt noch ein Überraschungs-Highlight: Organisiert von Dominik Klein legte die Gruppe einen Zwischenstopp bei den Münchner Panthern in Fürstenfeldbruck ein und besuchte das Eröffnungsspiel der Regionalliga Männer gegen Lohr. Die Panther von der HG München konnten die Partie überzeugend für sich entscheiden. Um 17.45 Uhr warteten an der Jahnhalle schließlich die Eltern auf ihre Kinder.
„Müde, aber glücklich“ – ein Wochenende, das in Erinnerung bleibt
Wie sehr das Trainingslager bei den Kindern angekommen war, zeigten die Rückmeldungen der Eltern nach der Rückkehr. Die Kinder kamen müde, aber glücklich nach Hause und hatten viel zu erzählen. Von „so geil, ich will nochmal“ bis hin zu Berichten von großem Spaß, vielen besonderen Erlebnissen und einem starken Gemeinschaftsgefühl reichten die Eindrücke.
Auch bei den Eltern war die Freude groß. Sie bedankten sich bei den Trainern für ihre Zeit, ihren Einsatz, ihre Geduld und ihr Engagement und dafür, dass sie den Kindern dieses besondere Erlebnis ermöglicht hatten. Besonders hervorgehoben wurden die vielen gemeinsamen Momente, der Teamgeist und die Freude, die die Trainer den Kindern vermittelt haben. Auch das Essen und die herzliche Betreuung vor Ort blieben bei den Kindern in bester Erinnerung.
So endeten drei intensive Tage mit vielen sportlichen Herausforderungen, Gesprächen, neuen Eindrücken und vor allem jeder Menge gemeinsamer Erlebnisse – mit müden, glücklichen und begeisterten jungen Handballerinnen und Handballern.

Ein besonderer Dank gilt den Unterstützern VR-Bank Ismaning, Restaurant Poseidon, FHS und dem TSV Schleißheim e.V. für ihre Unterstützung und ihren Beitrag zu diesem besonderen Trainingslager. Dank ihrer Unterstützung konnten die jungen Handballerinnen und Handballer unter anderem mit großartigen Hoodies ausgestattet werden.
Nicole Schulz, TSV Schleißheim Handball




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