Kräfte gegen Altenerding gebündelt und gesiegt
Mit großem Anhang machten sich 14 Schleißheimer Mädels bei schönstem Frühlingswetter am Samstag, 09.05.26, auf den Weg nach Altötting, um die Qualifikation zur höchsten altbayerischen Spielklasse zu meistern. Die Vorbereitung war wie jedes Jahr viel zu kurz, um die Lücken zu schließen, die die 2013-er-Mädels hinterlassen hatten und den jüngeren Jahrgang 2015 einzuspielen.
Im ersten Spiel standen sich die D‑Jugendmannschaften des Gastgebers und der SpVgg Altenerding gegenüber. Die Schleißheimerinnen hatten so die Möglichkeit, ihre beiden Gegner im direkten Vergleich zu beobachten. Schnell war klar, der Primus in dieser Runde kam aus Altötting. Dementsprechend gab das Trainergespann die Strategie aus: wenn wir die Bezirksliga schaffen wollen, müssen wir die Kräfte im Spiel gegen Altenerding bündeln. So bekam der ältere und dementsprechend körperlich stärkere Jahrgang 2014 mit Astrid Imm, die schon in den letzten Spielen überzeugt hatte, den Vorrang. Maria im Tor war ein starker Rückhalt, die Abwehr agierte beweglich, man half sich aus und ließ in Halbzeit 1 in 15 Minuten nur 3 Gegentreffer zu. Leider vergab man durch Ineffizienz im Angriff leichtfertig die Chancen, um schon frühzeitig deutlicher in Führung zu gehen. So mussten die 2014-er-Mädels auch in Halbzeit 2 länger ran, um die Qualifikation schon nach diesem Spiel zu sichern. TSV Schleißheim gewann mit 13:8 Toren. Da Altenerding die zweite Niederlage kassiert hatte, war Schleißheim die Bezirksliga sicher.
Im Spiel gegen TV Altötting probierte Schleißheim daher verschiedene Formationen aus. Die erst 10-jährige Tabea Gerl traute sich gegen den Primus ins Tor, erhielt aber von ihren Abwehrkolleginnen nur in den ersten Minuten ausreichend Unterstützung.
Positionen wurden durchgewechselt, streckenweise stand eine 2015er-D2-Mannschaft auf dem Feld, das man dem sehr beweglichen Mädels aus Altötting weitestgehend überlassen musste. Auch wenn die Schleißheimerinnen nie aufhörten zu kämpfen: der körperlichen Überlegenheit, der Aggressivität der Gastgeberinnen hatten man wenig entgegenzusetzen. Die deutliche Niederlage mit 12:27 Toren war danach schnell vergessen.
Nun geht es für die Mädels überwiegend in den Sand in Erwartung der bevorstehenden Beachturniere. Doch auch in der Halle wird man die Zeit nutzen, mindestens 1 x wöchentlich die Mädels bis zu Beginn der neuen Saison im September einzuspielen.
Florian Friebe, Trainer




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