Symbolbild Triathlon Pixabay kostenlos

„Gemeinsam bewegen“: Münchner Netz­werk Wohnungs­lo­sen­hilfe veran­staltet Triathlon zum 10-jährigen Bestehen

01.09.2026 | Vereine, Sport | 0 Kommentare

Sport- und Begeg­nungstag an der Ruder­re­gatta Ober­schleiß­heim

München, 1. September 2026 – Anläss­lich seines zehn­jäh­rigen Bestehens lädt das Netz­werk Wohnungs­lo­sen­hilfe e.V. am 10. September 2026 zu einem beson­deren Sport- und Begeg­nungstag ein. Unter dem Motto „Gemeinsam bewegen“ findet von 13 Uhr bis 18 Uhr an der Ruder­re­gat­ta­strecke Ober­schleiß­heim ein Triathlon für und mit wohnungs­losen Menschen statt. Im Mittel­punkt steht dabei nicht die sport­liche Leis­tung, sondern die gemein­same Teil­nahme, Begeg­nung und gelebte Teil­habe. Die Teil­nahme ist kostenlos.

Der Triathlon verbindet Schwimmen, Radfahren und Laufen bezie­hungs­weise Walking. Teil­neh­mende können zwischen verschie­denen Distanzen wählen: Die Teil­nahme ist allein, im Team oder in einer Staffel möglich. Auch Part­ner­schaften, etwa mit Freundinnen, Sponsorinnen, Mitar­bei­tenden oder Klient*innen, sind vorge­sehen. Auch Kinder können sich betei­ligen: Für sechs- bis 14-Jährige wird ein eigener Kids Run über 1,5 oder 3 Kilo­meter ange­boten. Die Teil­nahme ist somit für jedes Fitness­level geeignet.

Sport als gemein­sames Erlebnis

Mit diesem Jubi­lä­umstag möchte das Münchner Netz­werk Wohnungs­lo­sen­hilfe ein Zeichen für Teil­habe, Zusam­men­halt und Bewe­gung setzen. Das Angebot richtet sich nicht nur an wohnungs­lose Menschen, sondern auch an Unter­stützerinnen, Partnerinnen und die inter­es­sierte Öffent­lich­keit. Zuschaue­rinnen und Zuschauer sind will­kommen.

Neben den sport­li­chen Wett­be­werben erwartet alle ein Rahmen­pro­gramm. Ein DJ begleitet die Veran­stal­tung musi­ka­lisch. Verschie­dene Food­trucks sorgen für Speisen und Getränke. Darüber hinaus bietet der Nach­mittag Möglich­keiten zum Austausch, Kennen­lernen und Netz­werken.

„Wohnungs­lo­sig­keit lässt sich nicht mit einer einzelnen Maßnahme oder von einem einzelnen Akteur lösen. Es braucht das Zusam­men­spiel vieler – aus der sozialen Arbeit, der Stadt, der Wohnungs­wirt­schaft, der Wirt­schaft und der Wissen­schaft. Genau hier liegt die Stärke unseres Netz­werks: Wir bündeln Erfah­rungen und Kompe­tenzen, entwi­ckeln gemeinsam konkrete Lösungen und bringen unter­schied­liche Akteure an einen Tisch. In den vergan­genen zehn Jahren ist daraus eine Zusam­men­ar­beit entstanden, die dazu beiträgt, das Thema Wohnungs­lo­sig­keit in München sicht­barer zu machen und die Stärken der jewei­ligen Partner so einzu­bringen, dass weitere Wege aus der Wohnungs­lo­sig­keit in München geschaffen werden konnten und immer noch geschaffen werden“, erklärt Chris­tina Haack, Vorständin des Münchner Netz­werk­woh­nungs­lo­sen­hilfe e.V.

Die Veran­stal­tung findet am 10. September 2026 von 13 Uhr bis 18 Uhr an der Ruder­re­gatta in Ober­schleiß­heim (Dach­auer Str. 35, 85764 Ober­schleiß­heim) statt. Die Teil­nahme am Triathlon sowie das Zuschauen sind kostenlos.

Über das Netz­werk Wohnungs­lo­sen­hilfe e.V.

Das Netz­werk Wohnungs­lo­sen­hilfe feiert 2026 sein zehn­jäh­riges Bestehen. Entstanden ist es 2016 als infor­meller Zusam­men­schluss sozialer Träger der Wohnungs­lo­sen­hilfe, die ihre Akti­vi­täten in der Öffent­lich­keits­ar­beit koor­di­nieren und sich gemeinsam für die Belange wohnungs­loser Menschen einsetzen wollten. Ziel war es, das Thema Wohnungs­lo­sig­keit stärker in das öffent­liche Bewusst­sein zu rücken. Seither hat sich das Netz­werk zu einem breit aufge­stellten Zusam­men­schluss entwi­ckelt, der die Zusam­men­ar­beit zwischen sozialen Trägern, Verwal­tung, Wirt­schaft, Wissen­schaft, zivil­ge­sell­schaft­li­chen Initia­tiven und enga­gierten Bürger*innen fördert und stärkt.

Ein wich­tiger Schritt war die Vereins­grün­dung als Netz­werk Wohnungs­lo­sen­hilfe e.V. 2025 und die Entwick­lung eines gemein­samen 10-Punkte-Programms. Die Maßnahmen des Programms reichen von der Finan­zie­rung und dem Bau bezahl­baren Wohn­raums über die Akti­vie­rung bislang unge­nutzten Wohn­raum­po­ten­zials bis zur stär­keren Einbin­dung Münchner Unter­nehmen. Weitere Schwer­punkte sind die Kommu­ni­ka­tion mit der Stadt­ge­sell­schaft, die Weiter­ent­wick­lung von Housing First, die Unter­stüt­zung wohnungs­loser Kinder und Jugend­li­cher sowie die wissen­schaft­liche Beglei­tung der Arbeit.

Zum Netz­werk gehören der Katho­li­sche Männ­erfür­sor­ge­verein München e.V. (kmfv), der Inter­na­tio­nale Bund (IB), die Diakonie München und Ober­bayern gGmbH, der SkF München e.V., die gemein­nüt­zige GmbH des Projek­te­ver­eins, Hori­zont e.V., Cond­robs e.V. sowie Unter­nehmen und Initia­tiven wie Hirn Herz Hand e.V., Brei­ten­stein, Renate Stichter Stif­tung und die Münchner Wohnen.

Ralf HorschmannM.A.
Leitung Stab Öffent­lich­keits­ar­beit

Beitrag teilen:

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert