Seit Jahr­zehnten verbunden – und gemeinsam Gutes tun

18.09.2026 | Schule & Universität, Persönlichkeiten | 1 Kommentar

Ehema­lige Schul­klasse aus Ober­schleiß­heim spendet 550 Euro an drei soziale Einrich­tungen

Ober­schleiß­heim. Was vor vielen Jahr­zehnten als gemein­same Schul­zeit begann, ist bis heute eine beson­dere Gemein­schaft geblieben: Von ursprüng­lich 41 Schü­le­rinnen und Schü­lern einer Schul­klasse des Jahr­gangs 1945 der Bergl­wald­schule Ober­schleiß­heim, treffen sich noch immer regel­mäßig bis zu 20 ehema­lige Klas­sen­ka­me­ra­dinnen und Klas­sen­ka­me­raden zu ihren gemein­samen Klas­sen­treffen.

Ein Klas­sen­foto der Schul­klasse Geburts­jahr­gang 1945 der Bergl­wald­schule mit “Lehrer Ammer”

Orga­ni­siert werden diese Treffen seit vielen Jahren von Monika Jarosch und Helmut Samer. Und obwohl es viele Mitglieder der dama­ligen Klasse im Laufe ihres Lebens weit über Ober­schleiß­heim hinaus verschlagen hat, ist die Verbin­dung unter­ein­ander nie abge­rissen. Ehema­lige Klas­sen­ka­me­raden leben heute unter anderem in den USA, beispiels­weise in Kentucky, in Öster­reich und Linz sowie in Weiden und Berlin. Ein fester Kern ist Ober­schleiß­heim jedoch bis heute verbunden geblieben.

Aus den regel­mä­ßigen Treffen ist inzwi­schen auch eine schöne soziale Tradi­tion entstanden. Bereits im zweiten Jahr sammelte die Gemein­schaft Geld, um Menschen und Einrich­tungen zu unter­stützen, die sich für andere einsetzen. In diesem Jahr kamen insge­samt 550 Euro zusammen.

Die Spende geht an den Cari­tas­ver­band der Erzdiö­zese München (Schleiß­heimer Tafel), an Luzia Sonnen­kinder e.V. sowie an den Kranken- und Alten­pfle­ge­verein Ober­schleiß­heim e.V.

Hinter der Aktion steht ein ebenso einfa­cher wie schöner Gedanke: Wer selbst auf ein erfülltes Leben zurück­bli­cken kann und wem es gut geht, möchte davon etwas weiter­geben.

Damit zeigt die ehema­lige Schul­klasse, dass eine Gemein­schaft auch nach vielen Jahr­zehnten Bestand haben kann – und dass aus Freund­schaft und Verbun­den­heit zugleich etwas Gutes für andere entstehen kann.

Monika Jarosch und Helmut Samer orga­ni­sieren die Klas­sen­treffen und halten die Klas­sen­ge­mein­schaft zusammen

Für Monika Jarosch und Helmut Samer ist deshalb bereits heute klar: Die gemein­samen Treffen sollen weiter­gehen – und ebenso die Idee, dabei auch dieje­nigen nicht zu vergessen, die Unter­stüt­zung benö­tigen.

Eine Schul­klasse, die vor vielen Jahr­zehnten zusam­men­ge­funden hat und bis heute zusam­men­hält – in Freund­schaft, Erin­ne­rung und sozialem Enga­ge­ment.

Thomas Neumann

DENTITYPOOLNEUMANN

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1 Kommentar

  1. Danke, für die Veröf­fent­li­chung, wunderbar !

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