Die Arbeitsergebnisse der dreiköpfigen Arbeitsgruppe “Stadt-Land-Klima” mithilfe des Mess-Tools “Stadt-Land-Klima” werden vorgestellt

Klimaneutral2035 im März zum Thema: Stadt-Land-Klima 

01.05.2026 | Umwelt, Lokale Initiativen | 0 Kommentare

Vorstel­lung der Arbeits­er­geb­nisse der Arbeits­gruppe “Stadt-Land-Klima”

Den Termin im WIR – Laden am Freitag, 27. März, nutzte unsere Arbeits­gruppe “Stadt-Land-Klima”, um das Ergebnis ihrer Arbeit vorzu­stellen. Die aus drei Personen bestehende AG hat sich über ein Jahr mit dem aktu­ellen Stand der Klima­schutz-Bestre­bungen in Ober- und Unter­schleiß­heim beschäf­tigt und zwar mithilfe des Mess-Tools “Stadt-Land-Klima”. Unter dem Motto „Was man nicht messen kann, kann man nicht verbes­sern“ war es das Ziel, den Stand der Klima­schutz­maß­nahmen in den beiden Kommu­nen­auf­zu­zeigen und für die Zukunft auch Fort­schritte nach­voll­ziehbar zu doku­men­tieren. Grund­lage der vorge­nom­menen Einschät­zung ist dabei, wie schon gesagt, der Bewer­tungs­ka­talog des Vereins und des gleich­na­migen Mess­tools “Stadt-Land-Klima”. Er soll Deutsch­lands Kommunen helfen, bis 2035 klima­neu­tral zu werden. Der Katalog enthält 37 einfach zu messende Maßnahmen aus sechs Kategorien(Energie – Verkehr – Land­wirt­schaft, Natur und Ernäh­rung – Indus­trie, Wirt­schaft und Konsum – Gebäude und Wärme – Klima­schutz­ma­nage­ment und Verwal­tung). Diese sollen die Klima­schutz-Bemü­hungen zwischen Deutsch­lands Kommunen vergleichbar machen. Unsere AG stellte zunächst die Hinter­gründe und Funk­ti­ons­weise des Tools vor. Im Anschluss präsen­tieren die AG-Mitglieder anhand von einigen Maßnahmen-Berei­chen, wo die beiden Kommunen derzeit beim Klima­schutz stehen und wie die Bewer­tungen zu verstehen sind. Es zeigte sich, dass auf der einen Seite nicht alle Bewer­tungs­kri­te­rien auf jede Kommune passend ange­wendet werden können, und auf der anderen Seite, dass die Einschät­zung des Umset­zungs­stands anhand des vorge­ge­benen Bewer­tungs­sys­tems auch für Inter­pre­ta­tion offen ist. Dabei kam es zu lebhaften Diskus­sionen mit den anwe­senden Zuhö­rern, die wert­vollen Input und auch Verbes­se­rungs­vor­schläge für die zukünf­tige Anwen­dung einbringen konnten. Unsere AG berich­tete außerdem, dass sie den beiden Kommunen (dem Bürger­meister, dem Stadt- bzw. Gemein­derat sowie der Verwal­tung) bereits die Ergeb­nisse zuge­schickt und um Rück­mel­dung dazu gebeten hatte. Insbe­son­dere in Unter­schleiß­heim hat die Verwal­tung bereits zweimal detail­lierte Rück­mel­dung gegeben sowie Verbes­se­rungs­vor­schläge und Ergän­zungen rück­ge­meldet. Ein Zeichen dafür, dass das Thema ernst genommen wird. Die Doku­men­ta­tion mithilfe von Stadt-Land-Klima soll mindes­tens einmal­jähr­lich aktua­li­siert werden. Ein mögli­ches Ziel wäre auch, sich mittels des Tools die Positiv-Beispiele aus anderen Kommunen anzu­sehen und konkrete Vorschläge für Verbes­se­rungs­mög­lich­keiten im Klima­schutz­be­reich in den Stadtrat bzw. die Verwal­tung einbringen zu können. Übri­gens: Wer sich für das Tool bzw. die Arbeit unserer AG inter­es­siert, kann sich jeder­zeit entweder direkt bei uns melden oder über das Tool selbst die von unserer AG vorge­nom­mene Bewer­tung korri­gieren bzw. Verbes­se­rungs­vor­schläge einbringen.

Ange­lika Elsen-Heck

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