Jasmina, Leonie, Laura, Charlotte und Esther sind der "Waschbärenclub". Sie reden nicht nur davon, sondern setzen sich aktiv für ihre Umwelt und damit für ihre Zukunft ein.

Was wir von fünf Wasch­bären lernen können

04.07.2026 | Umwelt, Kinder & Jugend, Lokale Initiativen | 1 Kommentar

Wie fünf Schü­le­rinnen mit ihrem Wasch­bä­ren­club zeigen, dass Natur­schutz vor der eigenen Haustür beginnt

Fünf Freun­dinnen, ein gemein­sames Ziel und jede Menge Tatkraft: Jasmina, Leonie, Laura, Char­lotte und Esther sind Schü­le­rinnen der vierten Klasse. Sie gehen zur Schule, haben Hobbys und verbringen gern Zeit mitein­ander. Doch die fünf Mädchen verbindet noch etwas anderes: Sie machen sich Gedanken über die Zukunft unseres Planeten – und sie haben beschlossen, nicht nur darüber zu reden, sondern selbst aktiv zu werden.

So entstand der Wasch­bä­ren­club – eine Idee, die die Mädchen komplett in Eigen­regie verwirk­lichten. Mit Club­namen, eigenem Treff­punkt, Aufga­ben­ver­tei­lung und sogar passenden Armbän­dern wurde aus ihrer Idee schnell ein echtes Gemein­schafts­pro­jekt. In ihrem “Haupt­quar­tier” planen sie Aktionen, entwi­ckeln neue Ideen und über­legen, wie sie ihre Umwelt ein Stück besser machen können.

Die ersten Projekte ließen nicht lange auf sich warten: Gemeinsam sammelten sie Müll im Wald, hängten Meisen­knödel für Vögel auf und beschäf­tigten sich intensiv mit dem Thema Natur­schutz.

Ein beson­derer Höhe­punkt folgte am Dienstag, 30. Juni. Nach wochen­langer Vorbe­rei­tung orga­ni­sierten die Mädchen einen Infor­ma­tions- und Verkaufs­stand, um Geld für eine Pflanz­ak­tion zu sammeln. Selbst an die offi­zi­elle Anmel­dung des Standes hatten die jungen Natur­schüt­ze­rinnen gedacht.

Für jeden etwas dabei: Selbst bemalte Einkaufs­ta­schen-Unikate waren der Verkaufs­schlager am Wasch­bä­ren­club-Stand

Verkaufs­schlager am Stand waren die kreativ bemalten Einkaufs­ta­schen: 25 Stoff­ta­schen mit ganz unter­schied­li­chen deko­ra­tiven Motiven und origi­nellen Sprü­chen standen zur Auswahl — jede ein Unikat! Da war für jeden Geschmack etwas dabei. So hat nach­hal­tiges Einkaufen Stil und wird zum Hingu­cker! Außerdem lockten selbst­ge­ba­ckene Muffins und Cookies.

Verkauften selbst­ge­ba­ckene Muffins um Geld für Pflan­zungen auf dem Gemein­de­ge­biet zu erar­beiten
Die selbst bemalten Taschen­uni­kate sind nicht nur hübsch sondern auch witzig

Wer vorbei­schaute, konnte nicht nur einkaufen, sondern auch prak­ti­sche Anre­gungen für den Klima­schutz im Alltag mitnehmen. Auf anschau­li­chen Plakaten erklärten die Mädchen­bei­spiels­weise, warum sieben Grad im Kühl­schrank völlig ausrei­chen, weshalb beim Zähne­putzen das Wasser nicht unnötig laufen sollte oder wie der Eco-Modus von Wasch- und Spül­ma­schine Energie spart. Auch das Trocknen der Wäsche an der frischen Luft oder der Hinweis, ein Fahr­rad­schloss nicht an einem Baum zu befes­tigen, um dessen Rinde zu schützen, gehörten zu ihren Tipps. Beson­ders sympa­thisch war ihre Empfeh­lung, nur so lange zu duschen, wie man braucht, das Lieb­lings­lied zu singen.

Alltags­taug­liche Tipps zur Umwelt­scho­nung
Bester Umwelt-Tipp des Tages: “Bleibt nur solange unter der Dusche bis ihr ein Lied zu Ende gesungen habt!”…;))

Natür­lich durfte auch eine Spen­denbox für die geplante Pflanz­ak­tion nicht fehlen, auf die wir nun mit Span­nung warten.

Was Jasmina, Leonie, Laura, Char­lotte und Esther auf die Beine gestellt haben, verdient große Aner­ken­nung. Ihr Wasch­bä­ren­club beweist eindrucks­voll, dass Enga­ge­ment keine Frage des Alters ist. Mit Krea­ti­vität, Team­geist und Ausdauer machen die fünf Mädchen vor, dass jeder etwas bewegen kann – oft schon mit kleinen Ideen und direkt vor der eigenen Haustür. Ein

Beispiel, das Schule machen darf – und das zeigt: Gemeinsam macht es nicht nur mehr Spaß, sondern verän­dert auch die Welt ein kleines Stück zum Besseren.

Daniela Gragert

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1 Kommentar

  1. Toll! Und wie stolz ich als Groß­vater bin!

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