Tomor­rowLab – Das Entde­ckungs­fes­tival im Heiner Janik Haus

13.07.2026 | Landkreis, Kinder & Jugend | 0 Kommentare

In der JBS am Tower in Ober­schleiß­heim können Kinder, Jugend­liche und Fami­lien eine Woche lang die Zukunft gemeinsam entde­cken, gestalten und verän­dern

„Jugend­bil­dung einmal anders zu denken – offener, krea­tiver und stärker über Erleben, Austausch und zusammen Gestalten“, so beschreibt Reydy Gomez die Moti­va­tion für den Entwick­lungs­pro­zess zum Tomor­rowLab: „Wir möchten einen ‚Ort‘ schaffen, an dem Jugend­liche Neues auspro­bieren, eigene Ideen entwi­ckeln und Gemein­schaft erleben können.“ Das Entde­ckungs­fes­tival für junge Menschen findet erst­mals auf dem Gelände der Jugend­be­geg­nungs­stätte am Tower (JBS) in Ober­schleiß­heim statt. „Zukunft, Gemein­schaft, Kunst, Nach­hal­tig­keit und gesell­schaft­liche Themen sollen dort spie­le­risch verbunden werden“, erklärt die Leiterin des Heiner Janik Hauses: „Von Montag bis Donnerstag (20. bis 23. Juli) besu­chen uns Schul­klassen aus dem Land­kreis unter dem Leit­ge­danken, dass Bildung im außer­schu­li­schen Rahmen anders inter­pre­tiert wird, das heißt, die jungen Menschen selbst gestalten. Wir freuen uns auf bis zu 80 Kinder pro Tag.“

Am Freitag, 24. Juli ist ein offener Tag für Alle, hier wird ab 12 Uhr das Gelände für Inter­es­sierte geöffnet. Nach dem Motto der JBS „Ein Ort der Begeg­nung mit sich und anderen“ ist an diesem Tag auf dem Gelände einiges geboten: Das Tomor­rowLab zeigt den Gästen, Zukunft ist nichts, das einfach passiert – sie kann gemeinsam entdeckt, gestaltet und verän­dert werden. Vom Klein­kind bis zu den Groß­el­tern sind alle einge­laden, das neue Format – einen Mix aus Bildung und Festival – kennen zu lernen. In dem inno­va­tiven Format gibt es unter­schied­liche Work­shops im Bereich Kunst, Tanz und Technik.

So wird in der Kera­mik­werk­statt beim Herstellen von Alltags­ge­gen­ständen aus Ton der Prozess eine Erfah­rung von Entschleu­ni­gung, Wert­schät­zung und dem Hinter­fragen des eigenen Konsum­ver­hal­tens. „Haben wir wirk­lich alle die glei­chen Chancen, was bedeutet Ungleich­heit über das Leben hinaus?“ – darüber disku­tieren die Teil­neh­menden im „Level up Society Spiel“ und verstehen so den Einfluss von ökono­mi­schen und sozialen Einflüssen auf das Leben. Im Work­shop „Weara­bles“ wird der Strom­kreis­lauf mit Kunst und krea­tivem Gestalten kombi­niert, die Ergeb­nisse beant­worten die Frage „Wie könnte elek­tro­ni­sche Mode der Zukunft aussehen und ist das nach­haltig?“ Beim Erstellen eigener Plakate für eine Demons­tra­tion setzen sich die Teil­neh­menden mit ihrer poli­ti­schen Meinung ausein­ander und stellen diese grafisch dar.

„Krea­ti­vität ist ein zentraler Bestand­teil des Festi­val­cha­rak­ters von Tomor­rowLab. Kunst, Musik und gestal­te­ri­sche Formate schaffen nied­rig­schwel­lige Zugänge, über die die Gäste ins Auspro­bieren, Entde­cken und in den Austausch kommen können. Gleich­zeitig bietet das Festival bewusst Räume für Entspan­nung, Entschleu­ni­gung und krea­tiven Ausdruck – als Gegenpol zum oft leis­tungs­ori­en­tierten Alltag junger Menschen“, erklärt Reydy Gomez. Musi­kacts von Singer, Song­writer and Artist Kokonelle, DJ and Artist ROPA sowie weiteren Jugend­bands, Thea­ter­auf­füh­rungen von jungen Menschen und Ausstel­lungen von Künstler*innen aus München und Umge­bung bilden den Rahmen.

Reydy Gomez wünscht sich, „dass junge Menschen im Tomor­rowLab erleben: Meine Ideen zählen. Zukunft ist nichts, das weit weg ist. Sie beginnt genau dort, wo junge Menschen auspro­bieren, mitdenken und gemeinsam gestalten.“

Wer das auch erleben und am Festi­valtag (Freitag, 24. Juli) dabei sein möchte, meldet sich bitte auf der Home­page www.jbs-am-tower.de an. Dort gibt es alle weiteren Infor­ma­tionen.

Carina Lange

Refe­rentin Jugend­kultur & Medien

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