Caritas fördert Balkonkraftwerke für einkommensschwache Haushalte
Ein Pilotprojekt der Caritas München-Freising unterstützt Menschen mit geringem
Einkommen dabei, eigenen Solarstrom zu erzeugen und Energiekosten zu senken
Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. eröffnet Klientinnen und Klienten der Lebensmittelausgabestellen Caritas Tisch sowie der Schuldner- und Sozialberatungen in den Landkreisen München und Ebersberg die Möglichkeit, ein eigenes Balkonkraftwerk zu nutzen. Die kompakten Stecker-Solaranlagen helfen Haushalten, Stromkosten zu reduzieren und gleichzeitig aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Trotz sinkender Preise können sich viele Menschen eine solche Anlage jedoch nicht leisten, deshalb fördert die Caritas München-Freising Balkonkraftwerke für einkommensschwache Haushalte. „Wir denken die Energiewende für die gesamte Bevölkerung. Die Transformation gelingt nur, wenn auch einkommensschwache Haushalte mitmachen können“, sagt Bettina Händel, Fachdienstleitung Bürgerschaftliches Engagement im Landkreis München.
Mit dem Projekt Balkonstrom sensibilisiert der Caritasverband München-Freising für eine
klimafreundliche Energienutzung und stärkt die lokale Energiewende in den Landkreisen München und Ebersberg. Jedes installierte Balkonkraftwerk ermöglicht es Haushalten, eigenen Strom zu erzeugen und CO₂-Emissionen zu reduzieren. Ein besonderer Fokus liegt auf Nachhaltigkeit: Die eingesetzten Anlagen bestehen aus generalüberholten PV-Modulen, die technisch einwandfrei sind, aber nicht mehr im regulären Handel eingesetzt werden. Dadurch werden wertvolle Ressourcen geschont und die Lebensdauer der Module verlängert.
Ehrenamtliche für Abstimmung und technischen Support gesucht
Für die Umsetzung des Projekts sucht die Caritas München-Freising engagierte Ehrenamtliche in München und Ebersberg, die kommunikationsstark sind oder handwerkliches Geschick besitzen.
Ein Teil vom Team übernimmt die Ansprache der Klientinnen und Klienten und die Abstimmung
mit Hausverwaltungen. Der andere Teil der Ehrenamtlichen ist für die fachgerechte Installation der Stecker-Solaranlagen zuständig. „Ohne die ehrenamtlichen Mitarbeitenden würde es nicht gehen – sie nehmen den Kontakt zu den Klientinnen und Klienten sowie den Hausverwaltungen auf oder unterstützen bei der Installation der Balkonkraftwerke. Für unser Team suchen wir noch Engagierte, die kommunikationsstark sind oder handwerkliches Geschick mitbringen“, sagt Emily Widmann, Projektkoordinatorin der Balkonkraftwerke. Für den technischen Support erhalten die Mitarbeitenden eine Schulung.
Unterstützung über die Crowdfunding-Aktion Zukunft+
Damit der Pilot in den Landkreisen München und Ebersberg starten kann, ist die Caritas
München-Freising auf Spenden über die Aktion Zukunft+ angewiesen. Die Mittel fließen in den
Aufbau und die Begleitung des ehrenamtlichen Teams sowie in die Bereitstellung der benötigten Materialien. Das Konzept orientiert sich an einem erfolgreichen Münchner Pilotprojekt, das vom Verein Solar2030 gemeinsam mit der Tafel München umgesetzt wurde. Dort wurden bereits zahlreiche Balkonkraftwerke an Haushalte mit geringem Einkommen vergeben.
Sophia Kleiner, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Caritas
Mehr über das Projekt erfahren Sie hier.
Die Crowdfunding-Aktion läuft bis zum 30. April 2026. Hier gelangen Sie zur Kampagne:
Balkonkraftwerke für einkommensschwache Haushalte
Ansprechperson: Emily Widmann, E‑Mail: emily.widmann@caritasmuenchen.org




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