Viele hundert Hallenbadfreunde sagen mit ihren Unterschriften “Danke!”
“Wenn auch nur ein Kind zu Schaden käme, weil es nicht schwimmen lernen konnte, würde ich mir Vorwürfe machen, nicht geholfen zu haben”, war die Triebfeder für das Ehepaar Ulrike und Helmut Schreiner zu helfen: Mit ihrer privaten Spende von 500.000 Euro hatten sie der klammen Gemeinde Oberschleißheim geholfen, ein Haushaltsloch zu stopfen, um damit das Hallenbad für weitere zwei Jahre zu erhalten.
Dafür sagten viele hundert Hallenbadfreunde, Schulklassen, Eltern mit ihren Kindern, Seniorinnen und Senioren mit ihrer Unterschrift herzlichen Dank auf einem wunderschön geschmückten Riesenherz aus Holz (Beitragsbild). Das Herz und die Holztafel (unten) hatte die Schreinerei Ortyl hergestellt und gespendet, die gesamte Familie hatte es unter Anleitung von Mutter Veronika Ortyl verziert und geschmückt.

Am vergangenen Freitag nun fand die Übergabe an das Ehepaar Schreiner in den Büroräumen der Schreiner Innovation, in der Fasanerie statt. Mit dabei waren der Betriebsleiter des Hallenbades Josef Riedl, Gemeinderätin und Vertreterin aus dem neu gegründeten Arbeitskreis Hallenbad, Ingrid Lindbüchl, Theresia Maier, die mehr als 20 Jahre zusammen mit ihrem Mann Franz Maier das Hallenbad geführt hatte, und Veronika Ortyl, die mit ihrer Familie das Danke-Herz gestaltet und gespendet hatte.

Dass man sich auf diesem Spenden-Polster nicht ausruhen dürfe und nun alles tun müsse, die Einnahmen zu verbessern, um so das Unterhaltsdefizit zu verringern, versprachen die Anwesenden bei dem anschließenden, fröhlichen Kaffeeplausch im Konferenzzimmer der Schreiner Innovation. Sehr gerührt zeigte sich Helmut Schreiner von den vielen persönlichen Dankesschreiben, die seine Frau und ihn erreicht haben: “Ich hätte niemals gedacht, dass das solche Kreise ziehen würde”, sagte er, während er die Briefe vor sich ausbreitete und manchen laut vorlas. Von der Großmutter bis zum Enkelkind, alle beschrieben die immense Wichtigkeit des Erhalts des Oberschleißheimer Hallenbades und bestätigten das Ehepaar Schreiner in ihrer Entscheidung zur Spende.
Ingrid Lindbüchl









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