Leser­mail zum Leser­mail zum Artikel „Ober­schleiß­heim: Planung zur Orts­um­fah­rung schreitet voran“Artikel

Von Gian­luca Neubauer

Sehr geehrte Frau Keller-Zenth,

bei dieser Diskus­sion lohnt sich ein Blick in den Verkehrs­ent­wick­lungs­plan 2035. Dort wurde die Verkehrs­ent­wick­lung bis etwa 2035 unter­sucht und verschie­dene Progno­se­fälle darge­stellt. Auch eine Anschluss­stelle Ried­moos oder die West­um­fah­rung. Sehen wir uns diese doch mal ganz neutral an: Bei einer Anschluss­stelle Ried­moos wird klar gezeigt, dass diese eine gewisse Entlas­tung bringen kann, die Wirkung jedoch ausdrück­lich als „gering bis moderat“ beschrieben wird. (Progno­se­fall 8, S. 80) Zitat: „Unter Berück­sich­ti­gung der erfor­der­li­chen Aufwen­dungen zur Erstel­lung einer Anschluss­stelle dieser Form ist der Nutzen relativ gering, so dass die Belas­tungen auf der Birk­hahn­straße als unwirt­schaft­lich bewertet werden.“

Auszug aus dem VEP:

Schauen wir uns jetzt den Progno­se­fall 3 — West­um­fah­rung (S. 77 & 78) an:

Zitat: „Die Simu­la­tion und Auswer­tung der West­um­fah­rung zeigt eine wesent­liche Entlas­tung der Orts­durch­fahrt (derzei­tige St 2342) um 65 %, die Nord-Süd-Achse wird komplett von Durch­gangs­ver­kehren befreit. Auch auf der west­li­chen B 471 ist eine Abnahme der Verkehrs­be­las­tung mit bis zu 13 % zu verzeichnen. Im Allge­meinen ist eine Reduk­tion von Schleich­ver­kehren in Wohn­ge­bieten zu beob­achten.“

Auszug aus dem VEP:

Ihre Aussage „Wir sollten lieber gemeinsam für einen Auto­bahn­an­schluss Ried­moos kämpfen, der weniger Fläche versie­gelt und mehr Entlas­tung verspricht“, ist daher im zweiten Teil schlicht falsch. Dort machen Sie dem Bürger falsche Hoff­nungen.

Gian­luca Neubauer, Freie Wähler

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