Leser­mail zum Leser­mail zum Artikel: “Bürger­meister plant Verkauf eines gemein­de­ei­genen Wohn­hauses”

Erwi­de­rung von Harald Müller auf den Leser­brief des Ersten Bürger­meis­ters

Der Erste Bürger­meister bestä­tigt mit seinem Leser­brief genau das, worauf die SPD-Frak­tion aufmerksam gemacht hat: Die Immo­bilie Feier­abend­straße 46 soll verkauft werden.

Leider unter­lässt es der Erste Bürger­meister auch in dieser Ange­le­gen­heit erneut, die Öffent­lich­keit trans­pa­rent zu infor­mieren und früh­zeitig einzu­binden – ebenso wie zuvor bei der geplanten Schlie­ßung des Hallen­bades. Zentrale Weichen­stel­lungen werden nicht in öffent­li­chen
Sitzungen disku­tiert, sondern in Haus­halts­zahlen versteckt und der öffent­li­chen Debatte entzogen.

Der Gemeinde geht es auch wegen selbst­ver­schul­deter finan­zi­eller Fehl­schläge, die viel Geld gekostet haben, heute schlecht. Auf diese Realität hinzu­weisen, ist kein Popu­lismus, sondern poli­ti­sche Pflicht. Dass dies dem Herrn Bürger­meister nicht gefällt, ist nach­voll­ziehbar.

Eine Immo­bilie kann man nur einmal verkaufen. Die struk­tu­relle Unter­de­ckung des Verwal­tungs­haus­halts kehrt hingegen Jahr für Jahr zurück. Genau darauf haben wir mit unserem Pres­se­ar­tikel hinge­wiesen.

Der kommende Erste Bürger­meister wird nicht umhin­kommen, im Rathaus konse­quent zu sparen und Struk­turen zu über­prüfen. Genau dazu gibt es bislang – bedau­er­li­cher­weise – keinerlei belast­bare oder verwert­bare Vorschläge des amtie­renden Ersten Bürger­meis­ters.

Harald Müller, SPD-Frak­tion, 2. Bürger­meister

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