Von Joachim Dähler
Die öffentliche Gemeinderatssitzung zum Hallenbad fand durch die großzügige Spende des Ehepaars Schreiner eine unerwartete, ja erfreuliche Wende – in der anschließenden Diskussion, wie es langfristig weitergehen soll, hat nur unser 3. Bürgermeister konstruktiv (Fördermöglichkeiten) argumentiert! Alles andere war und ist – wie dieser Brief – Wahlkampf-Getöse, wo ich als Bürger nicht den Hauch einer Lösung entdecken kann.
Ja, die beiden Bürgermeister haben 5 Mio. € in den Sand gesetzt, dies vermutlich auf die Empfehlung der damaligen Kämmerer und in „guter“ Gesellschaft vieler Kommunen. Was jeglichem wirtschaftlichen .Sachverstand widersprach, war das Setzen auf 1 einzige Karte – eine Grundregel für jeden (Privat-) Anleger.
Nur, liebe SPDler, frage ich mich, was Ihr argumentiert hättet, wenn‘s gut gegangen wäre und die Gemeinde mit Negativzinsen der „sicheren“ Banken (auch Sparkassen und Volksbanken) belastet worden wären …
Und kleiner Hinweis: einen Einlagensicherungsfond ist für Kommunen gesetzlich ausgeschlossen! Die Greensill-Bank war eine deutsche Bank, was man nicht auf dem Radar hatte (und von dem vermittelnden Makler sicher verharmlost wurde) war die ausländische Mutter.
Es bleibt zu beanstanden, alles auf eine einzige Karte gesetzt zu haben …
Es bleibt zu beanstanden, dass sich dieser Gemeinderat (wie in der Sitzung und jetzt in diesem Brief) mit gegenseitigen Vorwürfen zerfleischt statt kreativ und mutig nach Lösungen zu suchen – und damit (!!) mich als Wähler zu überzeugen!
Aber warum soll’s auch auf kommunaler Ebene besser sein als in der „großen“ Politik, komisch, dass die größte Wählergruppe immer weiter wächst: die der Nichtwähler …



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