Von Michael Rittner
Eine gute Chance, vorhandenen Anlagen wieder Leben einzuhauchen, wie für die Olympia Regatta Strecke in Badersfeld! Es bleibt zu hoffen, falls München den Zuschlag bekommt, dass auch mit den Einnahmen nicht nur die finanziellen Löcher derer gestopft werden, die seit Jahren Misswirtschaft und Fehlplanung betreiben, sondern auch dafür verwendet werden, vorhandene Infrastruktur zu verbessern und auch diese Anlagen für die Zukunft nach Olympia vernünftig am Leben zu halten. Den Verfall an der Regatta Strecke konnte man seit Olympia 1972 regelrecht verfolgen, auch die Diskussionen um Kosten und mehr. Spannend wird auch wie sich das ganze mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet vereinbaren lässt, denn dadurch wurden in der Vergangenheit ja einige Veranstaltungen nicht mehr genehmigt, was auch mit Sicherheit dem Erhalt der Strecke zu gute gekommen wäre. Manch Partei steht hiermit im Widerspruch was Naturschutz und Nutzung betrifft. Auch das Teile der Anlage unter Denkmalschutz stehen, machen die Kosten der Instandsetzung mit Sicherheit nicht geringer. Wenn man jetzt nur darauf baut, Fördermaßnahmen abzugreifen, wie an vielen andern Stellen, ist falls Olympia nach München kommt, in ein paar Jahren nach Olympia das gleiche wie jetzt. Niemand will hohe Summen investieren, es wird wegen Zuständigkeiten hin und her geschoben und die Anlage verfällt. Die Nutzung auch nach Olympia sollte gut und vernünftig überlegt sein und nicht nur eine Moment Aufnahme. Auch wenn es um das Thema Landschafts- und Naturschutz geht, um auch später eine vernünftige und nachhaltige Nutzung und Verbesserung in diesem Bereich zu erzielen! Es sollten die Anlage und das umliegende Gebiet gerade für Sport und Erholung, auch deren Naturschutzgebiete, danach langfristig mit Erhalt und Pflege finanziell ohne Zuständigkeitsgeschiebe abgesichert sein. Darüber sollte man sich jetzt einig sein, und nicht nur an den möglichen Gewinn denken.



0 Kommentare