Leser­mail zum Artikel “Kata­stro­phen­schutz­übung im Land­kreis München”

Der Bericht zur bevor­ste­henden Kata­stro­phen­schutz­übung im südli­chen Land­kreis München zeigt, wie wichtig es ist, auf Notlagen vorbe­reitet zu sein. Umso mehr stellt sich die Frage: Was passiert im nörd­li­chen Teil – zum Beispiel in Ober­schleiß­heim?

Auch wenn unsere Blau­licht­or­ga­ni­sa­tionen wohl gut aufge­stellt sind, fehlt bislang eine breite öffent­liche Infor­ma­tion und Wahr­neh­mung zur indi­vi­du­ellen Vorsorge z.B. bei einem Blackout. Beson­ders Menschen, die auf medi­zi­ni­sche Geräte wie Beatmungs­ge­räte ange­wiesen sind, sind gefährdet. Ist der einge­baute Akku erst einmal leer, zählt jede Sekunde. Denn drei Minuten ohne Sauer­stoff können tödlich sein.

Solche Szena­rien sollten nicht nur in Übungen bedacht werden, sondern müssen auch in der kommu­nalen Struktur veran­kert werden – z. B. durch die Einrich­tung der erwähnten „Kata­stro­phen­schutz­leucht­türme“ mit Notstrom­ver­sor­gung und am besten auch Heizung. Das Bürger­zen­trum und die Feuer­wehr können nur erste sinn­volle Stand­orte sein.

Ich wünsche mir, dass nicht nur der Süden des Land­kreises übt – sondern auch unser Rathaus Ober­schleiß­heim aktiv die Bevöl­ke­rung aufklärt und einbe­zieht. Denn Vorsorge beginnt nicht erst im Ernst­fall.

Bernd Stei­nert

Hier geht’s zum Artikel

Beitrag teilen:

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert