Die asiatische Tigermücke (Fotocredit: © PanterMedia/natursports).

Kleine Mücken, große Bedeu­tung

03.04.2026 | Umwelt, Schule & Universität | 0 Kommentare

Einblicke in das Baye­ri­sche Stech­mü­cken-Moni­to­ring

Ein Vortrag am 28.04.2026, 14:00 Uhr am LGL-Standort Ober­schleiß­heim oder online

Die Asia­ti­sche Tiger­mücke (Aedes albo­pictus) stammt ursprüng­lich aus Südost­asien, findet jedoch auch in Europa zuneh­mend geeig­nete klima­ti­sche Bedin­gungen, um sich anzu­sie­deln. Das Insekt zeichnet sich durch ein aggres­sives Stech­ver­halten aus und ist zudem in der Lage, Erreger wie das Dengue‑, Chikun­gunya oder Zika-Virus zu über­tragen. Doch nicht nur inva­sive Arten, sondern auch heimi­sche Stech­mü­cken, beispiels­weise der Gattung Culex, können Krank­heits­er­reger, wie das West- Nil-Virus, über­tragen.

Was bedeutet das nun konkret für die öffent­liche Gesund­heit und was kann man tun, um sich zu schützen?
Der Vortrag beleuchtet die Thematik, die vor allem künftig für unsere Gesund­heit eine wich­tige Rolle spielen wird, aus drei Blick­win­keln: Zunächst werden unter anderem die Merk­male sowie das Vorkommen der Asia­ti­schen Tiger­mücke vorge­stellt und die Rolle des Insektes bei der
Verbrei­tung von Tropen­krank­heiten in Europa beleuchtet. Außerdem werden prak­ti­sche Tipps gegeben, wie man der Ansie­de­lung und Verbrei­tung von Tiger­mü­cken entge­gen­wirken kann. Im zweiten Teil des Vortrags geht es um das West-Nil-Virus. Hier wird unter anderem die
Verbrei­tung im Kontext des Klima­wan­dels genauer betrachtet. Im Anschluss wird das Projekt „Baye­ri­sches Stech­mü­cken-Moni­to­ring“ vorge­stellt.

Die Refe­ren­tinnen Stefanie Böhm, Dr. Verena Mauch, Natali Para­vinja und Verena Schöler kommen aus den Fach­be­rei­chen Epide­mio­logie, Public Health, Biochemie und Ento­mo­logie. Als inter­dis­zi­pli­näres Team des Baye­ri­schen Stech­mü­cken-Moni­to­rings am LGL unter­stützen sie
insbe­son­dere den Öffent­li­chen Gesund­heits­dienst bei Frage­stel­lungen rund
um die Asia­ti­sche Tiger­mücke.
Der Vortrag findet statt am Dienstag, 28. April 2026, um 14.00 Uhr in Präsenz: im Landesamt für Gesund­heit und Lebens­mit­tel­si­cher­heit (LGL) Vete­ri­närstr. 2, 85764 Ober­schleiß­heim Vete­rinär-Hörsaal, D‑Bau


sowie Online: per Webex-Webinar

Zugangs­daten:
Beitritts­link: https://lgl.webex.com/lgl/j.php?MTID=m4ee5e82b3e89578b0
2a3f41c494b9daf

Webinar-Nummer: 2744 266 3778
Webinar-Pass­wort: LC04
Weitere Infor­ma­tionen unter: https://www.lgl.bayern.de/lglcampus
Hinweis: Eine Präsenz­teil­nahme lohnt sich beson­ders, da neben verwen­deten Tiger­mü­cken-Fallen auch Mücken­ex­em­plare begut­achtet werden können.


Wir freuen uns auf Ihre Teil­nahme!

Anna-Kathrin Wagner-Zebisch, Baye­ri­sches Landesamt für Gesund­heit und Lebens­mit­tel­si­cher­heit (LGL)

Beitrag teilen:

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert