Präsentieren die neuen UV-Indextafeln am Heimstettener See: Martin Felber, Direktor der AOK München, und Kristina Rose, Leitung der im Landratsamt angesiedelten Geschäftsstellenleitung der Gesundheitsregion plus. Foto LRA München.

UV-Index­ta­feln sensi­bi­li­sieren für Haut­krebs­ri­siken

28.08.2026 | Landkreis, Umwelt, Natur & Freizeit | 0 Kommentare

Gesund­heits­re­gion plus betei­ligt sich am Projekt „WATCH OUT “ – Hinweis­ta­feln in Erho­lungs­ge­bieten

Ein Ausflug an die Bade­seen bietet in der warmen Jahres­zeit eine gute Gele­gen­heit zur Abküh­lung und Erho­lung. Doch das Sommer­idyll hat eine nicht zu unter­schät­zende Kehr­seite. Denn Sonne bringt nicht nur wohl­tu­ende Wärme, sondern auch versteckte gesund­heit­liche Risiken mit sich. Die zuneh­mende UV- Strah­lung ist eine unsicht­bare, aber ernst zu nehmende Gefahr für unsere Haut, die oft erst dann bemerkt wird, wenn es zu spät ist. Um dem entge­gen­zu­wirken, betei­ligt sich die Gesund­heits­re­gion plus Land­kreis München am Präven­ti­ons­pro­jekt „WATCH OUT“ der Stif­tung Deut­sche Krebs­hilfe und der Arbeits­ge­mein­schaft Derma­to­lo­gi­sche Präven­tion e.V.

Bürge­rinnen und Bürger sollen dabei über die gesund­heit­li­chen Risiken, die durch UV-Strah­lung entstehen, aufge­klärt werden sowie Tipps zu wirk­samen Sonnen­schutz­maß­nahmen erhalten. Zu diesem Zweck wurden nun spezi­elle UV- Index­ta­feln an einigen öffent­li­chen Bade­seen im Land­kreis aufge­stellt.

UV-Strah­lung zählt zu den wich­tigsten vermeid­baren Risi­ko­fak­toren für die Entste­hung von Haut­krebs. Schon bei einer kurzen, aber inten­siven Sonnen­ein­strah­lung kann es zu akuten sowie zu lang­fris­tigen Haut­schäden kommen, da jedes Ereignis mit viel Sonne ohne den rich­tigen Schutz dauer­hafte Schäden in den Haut­zellen zurück­lässt. Über die Jahre hinweg kann sich daraus Haut­krebs entwi­ckeln. Gleich­zeitig unter­schätzen viele Menschen häufig die Stärke der UV-Strah­lung, da sie für das mensch­liche Auge weder sichtbar noch auf der Haut unmit­telbar spürbar ist.

Durch den voran­schrei­tenden Klima­wandel wird sich dieses gesund­heit­liche Problem in Zukunft voraus­sicht­lich noch weiter verstärken. Mit dem rich­tigen Verhalten und den passenden Schutz­maß­nahmen lässt sich das eigene Haut­krebs­ri­siko jedoch senken. Ein hilf­rei­ches Instru­ment stellt dabei der UV- Index dar, ein inter­na­tio­nales Maß zur Einschät­zung der Sonnen­brand­ge­fahr. Dazu werden UV-Index­ta­feln an den öffent­li­chen Bade­seen im Land­kreis aufge­stellt.

Präven­tion direkt am Wasser
Diese Tafeln, die einfach und verständ­lich wie eine Ampel aufge­baut sind, infor­mieren die Besu­che­rinnen und Besu­cher über den aktu­ellen UV-Index. Auf diese Weise unter­stützen sie die Menschen dabei, ihr Sonnen­schutz­ver­halten direkt an die aktu­elle UV-Belas­tung anzu­passen. Über einen auf den Tafeln abge­bil­deten QR-Code gelangen Nutze­rinnen und Nutzer mit ihrem Smart­phone direkt zu einer stand­ort­be­zo­genen Anzeige des tages­ak­tu­ellen UV-Indexes und erhalten dort konkrete Empfeh­lungen für geeig­nete und situa­ti­ons­ge­rechte Sonnen­schutz­maß­nahmen.

Ange­bracht wurden die Tafeln in den vergan­genen Wochen am Erho­lungs­ge­biet Unter­schleiß­heimer See, davon eine an der Toilet­ten­an­lage und eine an der Wasser­wacht­sta­tion, am Poschinger Weiher (eben­falls an der Toilet­ten­an­lage) sowie am Fering­asee in Unter­föh­ring. Dort wurden vier Tafeln an den Toilet­ten­an­lagen sowie an der Wasser­wacht­sta­tion instal­liert. Weitere Tafeln befinden sich am Heim­stet­tener See sowie an der Dürn­steiner Brücke bei Schäft­larn.
Die Finan­zie­rung der Tafeln erfolgte voll­ständig durch die Arbeits­ge­mein­schaft Derma­to­lo­gi­sche Präven­tion e. V. sowie die AOK Bayern.
Weitere Infor­ma­tionen zum Projekt gibt es unter https://watch-out.io/

Fran­ziska Herr, Land­ratsamt München

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