Skizze „Die Winkende“ der Münchner Künstlerin Rebecca Ruchti auf der Einladungskarte zur Skulpturübergabe

Eine Hand, die alle will­kommen heißt

21.09.2026 | Unternehmen, Kultur & Freizeit, Persönlichkeiten | 0 Kommentare

Einwei­hung der Skulptur „Die Winkende“ in Mitten­heim

Ober­schleiß­heim, 21. September 2026 – Im neuen Quar­tier Mitten­heim gibt es bald einen beson­deren Will­kom­mens­gruß: Am 30. September 2026 wird die Skulptur „Die Winkende“ der Münchner Künst­lerin Rebecca Ruchti einge­weiht und offi­ziell an die Gemeinde Ober­schleiß­heim über­geben. Die rund 2,50 Meter hohe Hand aus Edel­stahl steht künftig auf dem Vorplatz des Kinder­hauses und begrüßt dort Bewoh­ne­rinnen und Bewohner sowie Gäste des Quar­tiers. Schon von Weitem wird die Skulptur am Eingang des neuen Wohn­quar­tiers sichtbar sein. Ihre offene Geste greift einen Gedanken auf, der die Entwick­lung Mitten­heims von Beginn an geprägt hat: einen Ort zu schaffen, an dem Menschen zusam­men­kommen und sich will­kommen fühlen.

Entstanden ist „Die Winkende“ im Rahmen eines Kunst-am-Bau-Wett­be­werbs. Gesucht wurde ein Kunst­werk für den Vorplatz des Kinder­hauses, der zugleich einen Eingang des neuen Quar­tiers bildet. Die Wahl fiel auf den Entwurf von Rebecca Ruchti. An der Auswahl betei­ligt waren die Akademie der Bildenden Künste München sowie Vertre­te­rinnen und Vertreter der Gemeinde Ober­schleiß­heim, der Projekt­partner und der Archi­tekten. Finan­ziert wird das Kunst­werk von kmfv und Krämmel Unter­neh­mens­gruppe im Rahmen des städ­te­bau­li­chen Vertrags mit der Gemeinde Ober­schleiß­heim.

Für Ruchti war der Charakter des Quar­tiers Ausgangs­punkt ihrer Arbeit. Die Münchner Künst­lerin beschäf­tigt sich mit mensch­li­cher Wahr­neh­mung und der Verbin­dung von Sprache, Zeichen, Gesten und Räumen. Für Mitten­heim suchte sie nach einer Form, die ohne viele Erklä­rungen verstanden wird. „Ich wollte eine Arbeit schaffen, die Kinder aus der Kita ebenso anspricht wie Jugend­liche, Erwach­sene sowie Senio­rinnen und Senioren. Das Winken ist eine Geste, die unab­hängig von Sprache und Herkunft verstanden wird und für Zuge­wandt­heit steht“, erklärt die Künst­lerin.

Am Anfang stand eine Hand aus Stoff: Ruchti schnitt ihre Form aus, hängte sie an eine Wäsche­leine und ließ sie vom Wind bewegen. Die unter­schied­li­chen Bewe­gungen hielt sie foto­gra­fisch fest und über­trug eine davon anschlie­ßend in Edel­stahl. Aus einer acht Milli­meter starken Platte wurde die endgül­tige Form ausge­schnitten, erhitzt, gebogen und gehäm­mert. Die Spuren dieser Bear­bei­tung sind auf der fertigen Skulptur bewusst sichtbar geblieben.

Auch der Standort ist Teil der Idee. Der Vorplatz des Kinder­hauses liegt am Eingang des Quar­tiers, nahe der Bushal­te­stelle – an einem Ort des tägli­chen Ankom­mens und Aufbre­chens. Hier wird „Die Winkende“ künftig Menschen begrüßen und verab­schieden.

„Mitten­heim soll ein Ort sein, an dem Menschen sich zuhause und will­kommen fühlen können. Die Winkende bringt diese Haltung auf eine einfache und weithin sicht­bare Weise zum Ausdruck. Sie steht für Offen­heit, Viel­falt und Tole­ranz – Werte, die das Zusam­men­leben im Quar­tier prägen sollen“, sagt Michael Auer, Mitglied der Geschäfts­lei­tung des kmfv.

Mit der Einwei­hung am 30. September 2026 wird „Die Winkende“ nun Teil des Quar­tiers und offi­ziell an die Gemeinde Ober­schließ­heim über­geben. Dazu laden der Katho­li­sche Männ­erfür­sor­ge­verein München e. V. (kmfv) und die Krämmel Unter­neh­mens­gruppe herz­lich ein. Die Veran­stal­tung beginnt um 14 Uhr und findet auf dem Vorplatz des Hauses für Kinder an der Ecke Mitten­heimer Straße/Birkhahnstraße in Ober­schleiß­heim statt.

Über das Quar­tier Mitten­heim

Seit 2021 entwi­ckeln der Katho­li­sche Männ­erfür­sor­ge­verein e. V. (kmfv) und die Krämmel Unter­neh­mens­gruppe gemeinsam das Quar­tier Mitten­heim in Ober­schleiß­heim. Insge­samt entstehen 420 Wohnungen, drei Doppel­häuser und eine Kinder­ta­ges­stätte mit vier Krippen- und vier Kinder­gar­ten­gruppen. 50 Prozent der Wohnungen werden als geför­derter Miet­woh­nungsbau reali­siert. Ein Quar­tiers­treff und weitere Flächen für Begeg­nung sollen den sozialen Zusam­men­halt stärken. Seit Juli 2026 ziehen die ersten Bewoh­ne­rinnen und Bewohner ein, auch die Kinder­ta­ges­stätte ist bereits in Betrieb.

Über die Künst­lerin

Rebecca Ruchti (*1993) lebt und arbeitet in München. Sie studierte Kunst­päd­agogik und Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste München sowie an der École des Beaux-Arts de Marseille. In ihren Arbeiten beschäf­tigt sie sich mit mensch­li­cher Wahr­neh­mung und der Verbin­dung von Sprache, Zeichen, Gesten und Räumen. 2023 erhielt sie unter anderem den Preis für ihre Abschluss­aus­stel­lung „friz­zante, free santé“, den 3. Platz des Danner-Preises in der Kate­gorie Glas sowie das PS61 Post­gra­du­ierten-Stipen­dium.

Über den kmfv

Als Fach­ver­band der Wohnungs­losen- und Straf­fäl­li­gen­hilfe ermög­licht der Katho­li­sche Männ­erfür­sor­ge­verein München e.V. (kmfv) seit 75 Jahren Menschen neue Perspek­tiven für sich zu entwi­ckeln. Ob wohnungslos, arbeitslos, sucht­krank oder straf­fällig geworden – der kmfv berät, betreut und begleitet Menschen mit dem Ziel der sozialen wie auch beruf­li­chen Wieder­ein­glie­de­rung. Als Hilfs­netz­werk mit über 60 Fach­diensten, Einrich­tungen und Projekten bietet er insge­samt 1.800 Plätze für Hilfe­su­chende an und unter­stützt jähr­lich ca. 8.000 Mitbür­ge­rinnen und Mitbürger in der Stadt München, in den Land­kreisen München, Frei­sing und Landshut sowie in der Gemeinde Garmisch-Parten­kir­chen.

Weitere Infor­ma­tionen finden Sie unter: www.kmfv.de

Über die Krämmel Unter­neh­mens­gruppe

Als regional verwur­zeltes Fami­li­en­un­ter­nehmen steht die Krämmel Unter­neh­mens­gruppe seit über 75 Jahren für Tradi­tion und Zukunft, Erfah­rung und Inno­va­tion sowie Krea­ti­vität und Zuver­läs­sig­keit und bietet ganz­heit­liche Lösungen rund um Immo­bi­lien. Von der Planung, über den Rohbau, mit eigenem gewerb­li­chen Personal, bis zur Schlüs­sel­über­gabe liefert Krämmel alles aus einer Hand. Dabei wird insbe­son­dere auf hohe Bauqua­lität, durch­dachte Konzepte, opti­mierte Abläufe und eine wert­hal­tige Bauaus­füh­rung in ausge­suchten Lagen gesetzt. Die hohen Quali­täts­an­sprüche an ein ener­ge­tisch opti­miertes, ökolo­gisch nach­hal­tiges und maßge­schnei­dertes Wohn­bau­pro­jekt sowie die beson­dere Leis­tungs­stärke der Mitar­beiter sind die Marken­zei­chen des Unter­neh­mens. Trans­pa­rent, zuver­lässig, effi­zient und mit höchsten Stan­dards, defi­niert das Motto “Bauen leicht gemacht”.

Weitere Infor­ma­tionen finden Sie unter: www.kraemmel.de

Ralf Horschmann, M.A.
Leitung Stab Öffent­lich­keits­ar­beit

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