Eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der alles reibungslos geklappt hat. Gerne immer wieder! Sogar der Kurfürst war an diesem Abend zu Hause, wie man an den erleuchteten Schlossfenstern sieht...;)) Fotos alle privat

Ober­schleiß­heim kann Groß­kon­zerte

08.06.2026 | Bühne, Schlösser & Museen, Persönlichkeiten | 0 Kommentare

Herr­li­ches Wetter, beste Stim­mung, Liebe und Eintracht im Schloss­park Schleiß­heim — Roland Kaiser Konzert war ein voller Erfolg

Das am Samstag, dem 6.06.2026, in Ober­schleiß­heim mit Span­nung erwar­tete Open-Air-Groß­kon­zert, sorgte im Vorfeld sowohl bei den Veran­stal­tern als auch bei der Bevöl­ke­rung für einige Aufre­gung. Noch nie hatte nämlich ein Open-Air- Konzert in dieser Größen­ord­nung im Schloss­park statt­ge­funden. Dennoch: Es hat seine Feuer­taufe gut bestanden, ist ohne nennens­werte Zwischen­fälle verlaufen und war ein voller Erfolg. Ober­schleiß­heim kann also auch Groß­kon­zerte!

Für die problem­lose Abwick­lung der rund 5600 regis­trierten Zuschaue­rinnen und Zuschauer zeich­neten die Veran­stalter Allgäu Concerts-Live und WoWeBa Live GmbH in Koope­ra­tion mit der Gemeinde Ober­schleiß­heim, der Schlösser- und Seen Verwal­tung, der Poli­zei­in­spek­tion PI 48, sowie der Frei­wil­ligen Feuer­wehr Ober­schleiß­heim verant­wort­lich. Die Zahl der Eintritts­karten war von ursprüng­lich 9000 auf 7000 begrenzt worden, nachdem sich bei der Detail­pla­nung des Konzerts heraus­ge­stellt hatte, dass im Schloss­park Schleiß­heim aus stati­schen Gründen keine Zuschau­er­tri­bünen aufge­stellt werden dürfen und somit auch keine Sitz­plätze zur Verfü­gung standen. Ein Wermuts­tropfen für einige Fans, was zur Folge hatte, dass am Sams­tag­morgen noch rund 1500 Konzert­karten verfügbar waren.

Erträg­liche Verkehrs­be­las­tung, kaum Warte­zeiten beim Einlass

Mit großer Vorfreude auf das edle, barocke Ambi­ente des Schloss­parks waren Fans auch von weither ange­reist und trafen auf ein gut orga­ni­siertes Verkehrs-Leit­system. Das befürch­tete Verkehrs­chaos blieb weit­ge­hend aus. Auch beim Einlass war’s total entspannt, es gab kaum Warte­zeiten.

Einge­fleischte Fans sind in den ikoni­schen Roland-Kaiser-Farben Schwarz und Pink gekleidet
Die schönste Kaise­rin­nen­krone weit und breit.
Das Groß­kon­zert vor der herr­li­chen Schloss­ku­lisse bei Sonnen­un­ter­gang. Foto Melanie Müller
Dieses Pärchen hat sich auch für’s Konzert in Schale geschmissen: Pinkes Kaise­rinnen-Krön­chen, das im Dunklen leuchtet und styli­sche Sonnen­brille für die Kaiser­nacht
Diese findigen Konzert­be­su­cher haben einen Sitz­platz auf einer der schönen Park­bänke mit perfekter Sicht zur Bühne ergat­tert
Hinter der Absper­rung sind die erst im Mai bepflanzten Rabatte sicher.

Das Konzert: Ein unver­wüst­li­cher Super­star und Botschafter für Liebe und Frieden

Roland Kaiser ist deutsch — durch und durch. Er begrüßt höflich. Er beginnt pünkt­lich und hört pünkt­lich auf. Das wissen seine Fans und so geht dazwi­schen musi­ka­lisch und verbal die Post ab, darauf können sie sich verlassen. Zwei­ein­halb Stunden ohne Pause.

31 Alben hat die Schla­ge­rikone heraus­ge­bracht, 1974 die erste Single. Seinen Durch­bruch hatte er mit Hits wie “Santa Maria” und “Joanna” und “Schach­matt”.

Und er tut den Menschen den Gefallen: Er singt für sie, worauf sie warten, er singt ihnen seine Ever­greens von Sehn­sucht, Verlangen, Lust und Träumen: “Dich zu lieben, Dich berühren”, “Santa Maria”, “Schach­matt”, “Manchmal möcht’ ich so gern mit Dir”, “Lieb’ mich ein letztes Mal”, “Amore mio”, “Midnight­lady”. Zu “sieben Fässer Wein” und “Joanna”, wird mit Discofox auf Kies­un­ter­grund richtig abge­rockt.

Auch wenn man dem 74-jährigen Mann auf der Bühne viele frivole Text­pas­sagen nicht mehr abnehmen mag, so fühlt man seine Worte trotzdem, weil sie unsere eigenen, zutiefst mensch­li­chen Gefühle und Sehn­süchte spie­geln.

“Ich glaube an die Liebe”, sagt Roland Kaiser, “nur sie kann uns retten!” Und setzt damit bei seinen Fans eine Perfor­mance in Gang, die sie schon viele Male mit ihm erlebt haben: Text­si­cher singen sie mit ihm zusammen “Liebe kann uns retten” und schwenken ein weißes Taschen­tuch als Zeichen des Frie­dens, der Liebe und Verbun­den­heit unter den Menschen.

Ingrid Lind­büchl

Bei dem Lied “Liebe kann uns retten” schwenken die Fans von Roland Kaiser weiße Taschen­tü­cher oder Fahnen. Die Aktion wurde von dem Sänger selbst ins Leben gerufen. Die Fans winken während der Text­zeile „Und ich seh weiße Fahnen weh’n“ als Frie­dens­symbol. Es soll eine Botschaft sein, dass die Menschen an das Gute glauben, zusam­men­halten und bereit sind, einander zu unter­stützen.
“Ich glaub’ es geht schon wieder los”
Die Saxo­pho­nistin in Roland Kaisers Band ist die bekannte Berliner Musi­kerin Tina Tandler. Sie gehört seit 2012 fest zum Ensemble des Schla­ger­stars und ist auch regel­mäßig bei großen Events wie der legen­dären Kaiser­mania in Dresden live zu sehen.
“Hummnana…hummnana…hummnana — oah — Santa Maria”…
“Schach­matt”- Perfor­mance mit der sensa­tio­nellen Roland-Kaiser-Band
Bei jedem seiner Auftritte form­voll­endet gekleidet: “Sir” Roland Kaiser immer im Drei­teiler

“Lass uns reden, ein paar Worte Zeit hat jeder”…

Ist gerne zu einem Erin­ne­rungs­foto mit den Einsatz­leuten der Frei­wil­ligen Feuer­wehr Ober­schleiß­heim bereit und nimmt sich ein paar Worte Zeit
Wir, aus Ober­schleiß­heim waren auch da und es hat uns wirk­lich gut gefallen! Danke Roland Kaiser!

Nach­trag

Wer nach dem Konzert­abend noch nicht genug hatte, konnte einen Stein­wurf entfernt, im Schloss­bier­garten weiter feiern. Schloss­wirt Markus Gast­berger hatte sich die Gele­gen­heit nicht entgehen lassen, die noch tanz­freu­dige Welle an Konzert­be­su­chern in seinem Bier­garten mit Musik und Verkös­ti­gung am späten Abend aufzu­fangen.

Ein Bier im Sitzen tut nach dem Steh­kon­zert auch sehr gut.
Vor dem Steckerl­fisch-Häus­chen wurde fröh­lich weiter­ge­tanzt

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