Szene aus „Augenblick nochmal – beim dritten Mal lässt man´s“ Foto: Paul Silberberg

“drama­tush” erneut Titel­ver­tei­diger auf dem Fried­richs­ha­fener Thea­ter­fes­tival „Thea­ter­tage am See“

15.04.2026 | Bühne, Schule & Universität | 0 Kommentare

Ehema­ligen-Thea­ter­gruppe des Carl-Orff-Gymna­siums erhält Jury-Preis

Das dritte Jahr in Folge wurde ein Thea­ter­stück unter der Regie von Michael Blum und Stefanie Höcherl auf dem Inter­na­tio­nalen Thea­ter­fes­tival “Thea­ter­tage am See“, mit dem dies­jäh­rigen Motto „Schöne neue Welt“, ausge­wählt und prämiert. 

Bereits bei der Urauf­füh­rung im Mai letzten Jahres, erhielt das Thea­ter­pro­jekt „Augen­blick nochmal – beim dritten Mal lässt man´s“ große Aner­ken­nung. Bei den Thea­ter­tagen am Bodensee wurde es nun zweimal preis­ge­krönt. 

Zum einen gewann die Gruppe den Publi­kums­preis, für den alle Teil­neh­menden des Festi­vals abstimmen konnten. Das Ensemble erhielt auch einen von zwei Jury-Preisen. Dieser wurde unab­hängig vom Publikum, von den Mitglie­dern einer mehr­köp­figen, profes­sio­nellen Jury bestimmt. 

So sehen Sieger aus: Das Ensemble “dramat:usch” mit seinem Jury Preis

Das zum großen Teil selbst­ge­schrie­bene Thea­ter­stück nimmt die Zuschau­enden auf eine Reise durch einen Tag wie jeden anderen mit. Es stehen Steine im Weg, die mühsam den Berg hinauf­ge­tragen werden, nur, damit sie am Ende des Tages wieder hinab­rollen können. Dieses scheinbar unend­liche Spiel bringt die Gruppe laut Jury “unheim­lich ener­gie­voll, mit hoher Präsenz und Fokus, aber mit viel Leich­tig­keit” auf die Bühne.

“In diesen 80 Minuten voll Tanz, Poesie und Emotionen schafft ihr Bilder für die Ewig­keit”, schreibt eine Zuschauerin nach der Auffüh­rung. Auch die Ensem­ble­lei­tung betont, dass man sich das Stück unbe­dingt mehrere Male anschauen müsse und es nicht beim “dritten Mal” lassen könne. “Man ist, während jeder Auffüh­rung so reiz­über­flutet und gefes­selt, dass man es immer und immer wieder anschauen kann. Wir haben das Stück schon dutzende Male gesehen und finden in jeder Perfor­mance trotzdem wieder etwas Neues. Es wird nie lang­weilig!”

Drama­tush lädt deshalb herz­lich zu weiteren Vorstel­lungen ein:

Am 14. Mai performt die Gruppe das Stück erneut auf den Thea­ter­tagen in Korbach.

“Ohne Worte”, eine Co-Produk­tion mit den Augus­tinum-Werk­stätten in Unter- und Ober­schleiß­heim wird am 11. Juni bei den Kammer­spielen in München aufge­führt.

Am 25./27./28. Juni tritt die Gruppe mit ihrer neuen Insze­nie­rung “Wegge­schaut Und Totge­schwiegen (W.U.T.)” im Gleis 1 in Unter­schleiß­heim auf. 

Alle weiteren Infos gibt es bei @dramatush auf insta­gram oder online unter theater.carl-orff-gym.de.

Anna Majo­ro­vits und Lenard Strobel

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