Die ausstellenden Künstlerinnen sind Inge Gramelsberger, Bettina Heese, Friederike Hofmann, Hermine Hohenegger, Gisela Jennes, Andrea Keinert, Anni Nitschke, Uta Riess, Antje Schleicher, Birgitt Storch, Banu Theis-Baydur, Christine Weidlich und Ingrid Wilsdorff.

Bewe­gung sichtbar machen: artso zeigt neue Ausstel­lung

16.04.2026 | Landkreis, Kultur & Freizeit | 0 Kommentare

Drei­zehn Künst­le­rinnen widmen sich Dynamik, Wandel und inneren Prozessen

Am Diens­tag­abend, 14. April 2026, wurde im Land­ratsamt am Maria­hilf­platz die Ausstel­lung „Bewe­gung“ der Künst­le­rin­nen­gruppe artso eröffnet. Zahl­reiche Gäste nutzten die Gele­gen­heit, die Vernis­sage zu besu­chen und sich mit den Werken ausein­an­der­zu­setzen. Eröffnet wurde die Ausstel­lung von Annette Gans­s­müller-Maluche in Stell­ver­tre­tung von Landrat Chris­toph Göbel gemeinsam mit Chris­tine Weid­lich, Mitglied der Künst­le­rin­nen­gruppe artso. Noch bis zum 15. Mai 2026 haben Besu­che­rinnen und Besu­cher nun die Möglich­keit, die Ausstel­lung zu betrachten.

Sie greift ein Thema auf, das sowohl den Alltag als auch gesell­schaft­liche Entwick­lungen prägt.
Bereits zum vierten Mal stellt die Gruppe artso in den Räumen des Land­rats­amts aus. Die Ausstel­lung verteilt sich über mehrere Stock­werke des Gebäu­de­teils A und ist während der regu­lären Öffnungs­zeiten zugäng­lich (wochen­tags vom 15. April bis 15. Mai 2026 von 8 bis 12 Uhr, donners­tags zusätz­lich von 14 bis 17:30 Uhr). Der Eintritt ist frei.

Gewach­sene Gemein­schaft
Die Künst­le­rin­nen­gruppe artso, deren Name für „art süd-ost“ steht, vereint fünf­zehn Künst­le­rinnen aus dem Land­kreis München. Viele von ihnen verbindet eine lang­jäh­rige Zusam­men­ar­beit von mehr als 25 Jahren. Ihre gemein­same Geschichte begann im Jahr 2000, als das Land­ratsamt über Zeitungs­an­noncen Künst­le­rinnen aus der Region zusam­men­führte. Aus diesen ersten Begeg­nungen entwi­ckelte sich eine gewach­sene Gemein­schaft. Regel­mä­ßige Treffen, gemein­samer Austausch und die Planung von Projekten prägen bis heute die Arbeit der Gruppe.


Bewe­gung als viel­schich­tiges Thema
Die aktu­elle Ausstel­lung widmet sich dem Thema „Bewe­gung“ in einem erwei­terten Verständnis. Neben körper­li­cher Bewe­gung wie Drehung oder Tanz stehen auch innere Prozesse im Mittel­punkt. Gedanken, die sich verän­dern, persön­liche Entwick­lungen und gesell­schaft­li­cher Wandel werden künst­le­risch aufge­griffen. Die Werke spie­geln unter­schied­liche Perspek­tiven wider: Sie thema­ti­sieren Fort­schritt, Reifung und Trans­for­ma­tion ebenso wie Momente der Orien­tie­rung und des Inne­hal­tens. „In einer Welt, die von Dynamik geprägt ist, eröffnet die Kunst Räume für Refle­xion. Sie fordert heraus, irri­tiert oder bringt zum Lächeln und ermög­licht damit einen Zugang zu komplexen Zusam­men­hängen“, so Chris­tine Weid­lich.


Viel­falt der Ausdrucks­formen
Die Künst­le­rinnen über­setzen das Thema in eine breite Palette künst­le­ri­scher Tech­niken. Malerei steht neben anderen Ausdrucks­formen, unter­schied­liche kultu­relle Einflüsse und indi­vi­du­elle Hand­schriften prägen die Werke. Dabei entstehen sensible Bild­welten ebenso wie kraft­volle Darstel­lungen von Bewe­gung und Verän­de­rung. Ein beson­deres Element der Ausstel­lung ist ein groß­for­ma­tiges Gemein­schafts­werk, das von der gesamten Gruppe gestaltet wurde. Es steht exem­pla­risch für die gemein­same Arbeits­weise der Künst­le­rinnen.
Die ausstel­lenden Künst­le­rinnen sind Inge Gramels­berger, Bettina Heese, Frie­de­rike Hofmann, Hermine Hohen­egger, Gisela Jennes, Andrea Keinert, Anni Nitschke, Uta Riess, Antje Schlei­cher, Birgitt Storch, Banu Theis-Baydur, Chris­tine Weid­lich und Ingrid Wils­dorff.

Carina Ober­huber, Land­ratsamt München

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