Abb.: Gemeinde Oberschleißheim

Sper­rung Bahn­über­gang Schön­leut­ner­straße dauert an

14.06.2025 | Ankündigungen | 1 Kommentar

Frei­ga­be­termin von der DB auf Ende September verschoben

Bürger­meister Markus Böck hat am Freitag, 13. Juni 2025, am frühen Nach­mittag, also einen Werktag vor dem ange­kün­digten Öffnungs­termin, von der Deut­schen Bahn per Mail die Nach­richt erhalten, dass die Frei­gabe des Bahn­über­gangs zum 16. Juni 2025 nicht einge­halten werden kann.

Als neuer Termin werde der 30. September 2025 genannt. Die Planung zur Mängel­be­sei­ti­gung sei nicht frei­ge­geben, notwen­dige Arbeiten könnten nicht durch­ge­führt werden.

Böck teilte auf face­book mit, er sei fassungslos über das Gebaren der Deut­schen Bahn und werde sich am Montag sofort für eine kurz­fris­tige Lösung mit einer vorüber­ge­henden Öffnung einsetzen.

Die Sper­rung gilt seit Januar 2025. Wenn es der neuen Ankün­di­gung bleibt, dauert sie insge­samt neun Monate, vier Monate länger als ursprüng­lich ange­kün­digt.

Auf der Home­page der Deut­schen Bahn ist unter dem Stich­wort Bahn­ausbau noch die ursprüng­liche Ankün­di­gung für den Bahn­über­gang Schön­leut­ner­straße in Ober­schleiß­heim zu finden: “In der Zeit von Januar bis Ende Mai 2025 wird die Bahn­über­gangs-Siche­rungs­an­lage instal­liert, geprüft, sowie ab- und in Betrieb genommen. Zudem werden Stra­ßenbau- und Tief­bau­ar­beiten durch­ge­führt. Der Bahn­über­gang ist in diesem Zeit­raum für den gesamten Verkehr — einschließ­lich Fußgänger:innen und Radfah­rende — gesperrt.”

Andrea Wörle

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1 Kommentar

  1. Das muss man sich doch auf der Zunge zergehen lassen:

    “Die Planung zur Mängel­be­sei­ti­gung sei nicht frei­ge­geben, notwen­dige Arbeiten könnten nicht durch­ge­führt werden”

    Das fällt der Bahn am 13.06. ein, wenn man am 16.06. frei­geben wollte. Man hat also am Freitag gemerkt, dass man die Arbeiten noch nicht einmal geplant hat, die am Montag hätten abge­schlossen sein sollen. In einem normalen Wirt­schafts­be­trieb wäre alles, was der Verant­wort­liche für so ein Desaster am Montag tun würde: Arbeits­lo­sen­geld bean­tragen. Aber bei der Bahn scheint man sich wohl damit abge­funden zu haben, sogar für eine relativ einfache Sanie­rung eines Bahn­über­ganges eigent­lich zu inkom­pe­tent zu sein. Da ist man doch irgendwie fast froh, dass die Aktion BiT zu nichts geführt hat, wir hätten sonst wohl noch mindes­tens 50 Jahre Baustelle vor uns.….…

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