Caritas München-Freising bietet einkommensschwachen Haushalten den Zugang zu Balkonkraftwerken. Copyright: Solar2030 e.V.

Eigenen Solar­strom erzeugen und Ener­gie­kosten senken

29.03.2026 | Landkreis, Vereine & Soziales | 0 Kommentare

Caritas fördert Balkon­kraft­werke für einkom­mens­schwache Haus­halte

Ein Pilot­pro­jekt der Caritas München-Frei­sing unter­stützt Menschen mit geringem
Einkommen dabei, eigenen Solar­strom zu erzeugen und Ener­gie­kosten zu senken

Der Cari­tas­ver­band der Erzdiö­zese München und Frei­sing e.V. eröffnet Klien­tinnen und Klienten der Lebens­mit­tel­aus­ga­be­stellen Caritas Tisch sowie der Schuldner- und Sozi­al­be­ra­tungen in den Land­kreisen München und Ebers­berg die Möglich­keit, ein eigenes Balkon­kraft­werk zu nutzen. Die kompakten Stecker-Solar­an­lagen helfen Haus­halten, Strom­kosten zu redu­zieren und gleich­zeitig aktiv zum Klima­schutz beizu­tragen. Trotz sinkender Preise können sich viele Menschen eine solche Anlage jedoch nicht leisten, deshalb fördert die Caritas München-Frei­sing Balkon­kraft­werke für einkom­mens­schwache Haus­halte. „Wir denken die Ener­gie­wende für die gesamte Bevöl­ke­rung. Die Trans­for­ma­tion gelingt nur, wenn auch einkom­mens­schwache Haus­halte mitma­chen können“, sagt Bettina Händel, Fach­dienst­lei­tung Bürger­schaft­li­ches Enga­ge­ment im Land­kreis München.

Mit dem Projekt Balkon­strom sensi­bi­li­siert der Cari­tas­ver­band München-Frei­sing für eine
klima­freund­liche Ener­gie­nut­zung und stärkt die lokale Ener­gie­wende in den Land­kreisen München und Ebers­berg. Jedes instal­lierte Balkon­kraft­werk ermög­licht es Haus­halten, eigenen Strom zu erzeugen und CO₂-Emis­sionen zu redu­zieren. Ein beson­derer Fokus liegt auf Nach­hal­tig­keit: Die einge­setzten Anlagen bestehen aus gene­ral­über­holten PV-Modulen, die tech­nisch einwand­frei sind, aber nicht mehr im regu­lären Handel einge­setzt werden. Dadurch werden wert­volle Ressourcen geschont und die Lebens­dauer der Module verlän­gert.


Ehren­amt­liche für Abstim­mung und tech­ni­schen Support gesucht
Für die Umset­zung des Projekts sucht die Caritas München-Frei­sing enga­gierte Ehren­amt­liche in München und Ebers­berg, die kommu­ni­ka­ti­ons­stark sind oder hand­werk­li­ches Geschick besitzen.
Ein Teil vom Team über­nimmt die Ansprache der Klien­tinnen und Klienten und die Abstim­mung
mit Haus­ver­wal­tungen. Der andere Teil der Ehren­amt­li­chen ist für die fach­ge­rechte Instal­la­tion der Stecker-Solar­an­lagen zuständig. „Ohne die ehren­amt­li­chen Mitar­bei­tenden würde es nicht gehen – sie nehmen den Kontakt zu den Klien­tinnen und Klienten sowie den Haus­ver­wal­tungen auf oder unter­stützen bei der Instal­la­tion der Balkon­kraft­werke. Für unser Team suchen wir noch Enga­gierte, die kommu­ni­ka­ti­ons­stark sind oder hand­werk­li­ches Geschick mitbringen“, sagt Emily Widmann, Projekt­ko­or­di­na­torin der Balkon­kraft­werke. Für den tech­ni­schen Support erhalten die Mitar­bei­tenden eine Schu­lung.

Unter­stüt­zung über die Crowd­fun­ding-Aktion Zukunft+
Damit der Pilot in den Land­kreisen München und Ebers­berg starten kann, ist die Caritas
München-Frei­sing auf Spenden über die Aktion Zukunft+ ange­wiesen. Die Mittel fließen in den
Aufbau und die Beglei­tung des ehren­amt­li­chen Teams sowie in die Bereit­stel­lung der benö­tigten Mate­ria­lien. Das Konzept orien­tiert sich an einem erfolg­rei­chen Münchner Pilot­pro­jekt, das vom Verein Solar2030 gemeinsam mit der Tafel München umge­setzt wurde. Dort wurden bereits zahl­reiche Balkon­kraft­werke an Haus­halte mit geringem Einkommen vergeben.

Sophia Kleiner, Refe­rentin Presse- und Öffent­lich­keits­ar­beit Caritas


Mehr über das Projekt erfahren Sie hier.

Die Crowd­fun­ding-Aktion läuft bis zum 30. April 2026. Hier gelangen Sie zur Kampagne:
Balkon­kraft­werke für einkom­mens­schwache Haus­halte
Ansprech­person: Emily Widmann, E‑Mail: emily.widmann@caritasmuenchen.org

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