Von Michael Rittner
Wie verantwortungsvoll mit den Geldern im Rathaus umgegangen wird, sieht man ja recht deutlich … Das Hallenbad scheint passend zur Wahl ein Thema zu sein. Auch ich habe das Schwimmen in diesem Hallenbad gelernt, oder man versuchte, es mir beizubringen. Ich fand es als Kind immer schön, wenn wir dort waren und Spaß hatten … Doch das ist leider lange her.
Diese Möglichkeit müssen gerade Kinder auch weiterhin haben, das steht außer Frage! Nur wie? Ich denke, dass der Verlust pro Jahr schon massiv ist für die finanzielle Lage der Gemeinde. Man hätte jederzeit unabhängig vom neuen Haushaltsplan die Lage beschreiben können, um sich vielleicht eine Alternative zu überlegen oder mit Bürgern eine Lösung zu finden. Das geht zu jeder Zeit, nicht nur jetzt zum Wahlkampf.
Das Problem besteht ja nicht erst seit gestern. Offizielle Zahlen gibt es ja nicht wirklich für die Bürger, das zum Thema Transparenz … auf Facebook, im Ernst?? Warum nicht früher gehandelt wurde, kann oder will niemand sagen. Das Hallenbad ist seit Jahren immer wieder Thema. Die Neubaupläne haben weitere immense Kosten verursacht und liegen mittlerweile in der Schublade, und zwar so lange, bis dieser Plan veraltet ist und wieder ein neuer für hohe Kosten erstellt werden muss. Doch auch im Falle eines Neubaus müsste die Auslastung gesichert sein mit einem tragbaren Konzept, um nicht wieder ins Minus zu geraten, zumindest nicht so massiv.
Doch aufgrund der aktuellen Lage muss dringend eine andere Lösung her. Wäre es nicht möglich, vorübergehend einen Zusammenschluss mit Unterschleißheim oder anderen Kommunen zu arrangieren, damit (hauptsächlich) die Kinder den Schwimmunterricht auch weiterhin haben können und auch müssen? Klar ist es eine Einschränkung und ein Verzicht auf den bisherigen Luxus, ein eigenes Hallenbad zu betreiben. Aber das Augenmerk sollte man auf die Kinder und die Personen legen, die schwimmen lernen müssen oder wollen. Das würde doch auch kommunalübergreifend funktionieren. Dann wäre auch bei anderen die Auslastung der Bäder gesichert und der Unterricht für Kinder und Vereine weiterhin möglich. Und das wäre mal doch erstmal das Wichtigste.
Das Ganze soll auch kein Dauerzustand sein, sondern bis man eine vernünftige Lösung für das jetzige Bad findet oder die finanziellen Mittel wieder vorhanden sind, um dann vielleicht tatsächlich ein neues bauen zu können, ohne große Träumerei und Luftschlösser, was die Gemeinde ja gerne macht.
Es gibt auch zahlreiche Mängel am Zustand der Schulen … Und ich finde das erst recht, gerade auch, da besonders Augenmerk darauf gelegt werden muss!
Kinder und Senioren, das soziale sollte auch kein Wahlkampfthema sein, sondern eine Selbstverständlichkeit, dafür muss eine Lösung her!



Also mal abgesehen davon,dass es eine unglaublich große Geste der Familie Schreiner ist, eine solch hohe Spende für unser Hallenbad zu machen– Ihnen sei mein herzlichsten Dank ausgerichtet-
was für eine furchtbare Blamage ist das für unsere Gemeinde!!
ALLE im Gemeinderat haben nicht registriert, dass sie unser Hallenbad nicht mehr finanzieren können??!! Und das soo plötzlich? Innerhalb von ca 8 wochen? Mal ehrlich- wer sitzt denn da? Pumukel? Das kann jede Hausfrau besser kalkulieren. Die kennt ihr Budget!
Dieses Dilemma besteht doch nicht seit Anfang des Jahres!
Ich erinnere mich noch an eine Abstimmung vor vielen Jahren ob die Schleissheimer ihr Bad noch wollen!
Wieso kommt niemand auf die Idee die anderen Gemeinden um Hilfe zu bitten?! Die haben ja schon längst keine Bäder mehr oder noch nie gehabt. Dazu die DLRG. Der Verein hilft doch auch den umliegenden Gemeinden!
Vielleicht sollte man ein wenig mehr auf gemeinsame Interessen achten- in meiner Firma hieß das “Ressourcen binden”. Und nicht unbedingt nur die werbeträchtigen wie diese merkwürdige Radl- Autobahn..
Wir sind sie sehr oft schon gefahren und waren meist alleine.
Aber da hat merkwürdigerweise die Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden funktioniert. Warum wohl?🤔