Kiefern aus der Heide entfernen

Zur Landschaftspflege in der Südlichen Fröttmaninger Heide muss zum Erhalt der artenreichen Kalk-Magerrasen der Kiefernaufwuchs wieder gezielt entfernt werden.

Das Naturschutzgebiet „Südliche Fröttmaninger Heide“, das zum EU-weiten Schutzgebietsnetzwerk „Natura 2000“ gehört, ist ein wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten. Ein Großteil dieser eiszeitlich geprägten Fluss-Schotterheide besteht aus Kalk-Magerrasen mit seltenen Arten wie der Grauen Skabiose, dem Ausdauernden Lein oder dem Fransen-Enzian.

Auch Bodenbrütern wie der ebenfalls selten gewordenen Feldlerche, die weite und offene Landschaften bevorzugt, dienen die Magerrasen der Fröttmaninger Heide als wichtiges Brut- und Rückzugs-Gebiet.

Um diese artenreiche Kulturlandschaft zu erhalten, müssen aufwachsende Gehölze regelmäßig entfernt werden. Neben der jahrhundertelangen Weidetradition im Gebiet ist das wichtigste landschaftspflegerische Instrument die gezielte Entfernung des Kiefernaufwuchses.

Der Heideflächenverein Münchener Norden wird dazu nun wieder auf 34 Hektar im Gesamtgebiet der Südlichen Fröttmaninger Heide entsprechende Maßnahmen durchführen lassen. Einzelne Kieferngruppen und prägende Solitär-Kiefern bleiben erhalten.

Es besteht die Möglichkeit, einen Teil der gefällten Kiefern am Samstag, den 10. Dezember, von 10 bis 12 Uhr als Weihnachtsbaum gegen Spende abzuholen (Schmidbartlanger/Werner-Egk-Bogen, 80939 München). Infos unter info@heideflaechenverein.de, Tel. 089/3195730.

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