Kranken- und Altenhilfe als Lebenswerk

Mit der Bürgermedaille „als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste und für verdienstvolles Wirken um die Gemeinde“ wurde Georg Kalmer geehrt.

Georg Kalmer hat als damaliger Pfarrgemeinderatsvorsitzender von Maria Patrona Bavariae den Kranken- und Altenpflegeverein 1986 gemeinsam mit Peter Benthues, seinem damaligen Kollegen in St. Wilhelm, wiedergegründet und seitdem rund 36 Jahre lang als Vorsitzender geführt.

„Sie haben den Verein aufgebaut, organisiert und strukturiert“, würdigte der Bürgermeister in seiner Laudatio, „Sie haben Mitarbeiter, Helfer und professionelle Pflegeberater gewonnen, Sie haben Einsatzpläne gemacht, Sie haben eine Geschäftsstelle aufgebaut.“

Durch dieses Engagement hätten über den Verein „viele Menschen bei uns die notwendige Hilfe in vielerlei Form erfahren, die sie sonst nicht in dieser Weise bekommen hätten“, sagte Böck. So habe Kalmers Einsatz „das Leben dieser Menschen spürbar erleichtert und damit lebenswerter gemacht“.

Angesichts von 36 Jahren als Vorsitzender stelle „dieser langjährige, beständige, überaus engagierte und mit Sachverstand, Herz und Engagement betriebene Einsatz auch den Charakter eines Lebenswerkes dar“, so der Bürgermeister: „Sie haben überaus verdienstvoll für das Wohl der Allgemeinheit hier am Ort gewirkt.“

Weil die Bürgerversammlung als obligater Rahmen derartiger Ehrungen heuer ausfiel, nahm Bürgermeister Markus Böck die Überreichung der Ehrenurkunde und Bürgermedaille bei einem kleinen Empfang vor: (v. li.) Bürgermeister Böck, Georg Kalmer mit Ehefrau Rosemarie und Peter Benthues, aktuell Vorsitzender des Kranken- und Altenpflegevereins.

Ein Lesermail

  1. Sehr geehrter Herr Kalmer,

    die Verleihug der Bürgermedaille trifft immer den richtigen verdienten Menschen am Ort. Sie haben das ganz bestimmt verdient!

    Meine aufrichtige Gratulation an Sie und große Anerkennung für Ihr Lebenswerk.

    Viele Bürger in Oberschleißheim werden weiter aktiv an den von Ihnen angestoßenen Themen arbeiten. Speziell das Thema Demenz wird uns (leider) nicht loslassen – erst Recht in dieser speziellen pandemischen Lage.

    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau alles Gute!
    Liebe Grüße
    Walter Klar

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