Auf dem Trockenen

Am Samstag und erneut am Sonntag Abend waren die Haushalte am Ort ohne Leitungswasser. Am Samstag hatte ein Blitzschlag das Wasserwerk getroffen und lahmgelegt.

Der Pumpenausfall am Sonntag hängt wahrscheinlich mit dem Ereignis zusammen, bis zum späten Sonntag Abend gab es noch keine Informationen dazu.

5 Lesermails

  1. Nun war das Wasser für ein paar Stunden weg und soll vorerst abgekocht werden. Das passiert, damit kann man kurzfristig leben und sich entsprechend verhalten.

    Was aber, wenn das Wasserwerk durch einen größeren Schaden, sei es ein Brand, ein Komplettausfall der Pumpen o.ä. für Wochen, wenn nicht sogar Monate außer Betrieb genommen werden muss?

    Gibt es „Querverbindungen/Wasserleitungen“ aus München, Dachau, Garching…, die die Wasserversorgung wiederherstellen können, oder sind dann tausende Haushalte auf unabsehbare Zeit nur noch mittels Tanklastzügen zu versorgen?

  2. Auf das Thema Katastrophenvorsorge habe ich die Gemeinde schon zu Zeiten von Christian Kuchlbauer angesprochen. Auf unsere Aktivität war zurückzuführen, dass bei der letzten Bürgerversammlung der Vorsorge-Leitfaden des BBK auslag und der Bürgermeister erwähnte, dass das Wasserwerk auch bei Stromausfall weiter funktionieren würde – was wir jetzt ja bezweifeln können.

    Vom Vorzimmer des Bürgermeisterns wurde ich damals darauf verwiesen, dass für dieses Thema der Landkreis zuständig sei. Dabei wurde unterschlagen, dass in Bayern jede Gemeinde einen Katastrophenschutz-Beauftragten zu ernennen und an den Landkreis zu melden hat. Typisch ist das der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr.

    Kurz: Das Thema ist unangenehm, folglich schiebt man es weg. In Anbetracht des völlig unbedarften neuen Bürgermeisters, Corona, „Pleite“ usw. beschloss ich letztes Jahr, mich einstweilen auf meine Nachbarschaft zu konzentrieren und die Gemeindeverwaltung weiter in ihrem Klein-Klein wühlen zu lassen. Nicht anders bei einem Gemeinderatsmitglied, das ein paar Häuser weiter wohnt: Jeder hat genug mit seinem Alltagsgeschäft zu tun.

    Aktuell bin ich jedenfalls heilfroh, einen Trinkwasser-Vorrat im Haus zu haben.

  3. Die Information in so einem kritischen Fall wie der Trinkwasserversorgung muss deutlich besser werden. Infos gibt’s nur in verschiedenen FB-Foren, aber auf der offiziellen Gemeindeseite keine Antworten auf einfache Fragen:

    1. Wie lange bleibt die Warnung „nur abgekochtes Wasser zu verwenden“?

    2. Wer informiert die älteren Bürger ohne Handy, ohne Internet…?

    3. Wer gibt offiziell Entwarnung?

    4. Gibt es einen Plan die Bevölkerung schnell, sicher und offiziell zu informieren?

    5. Was wäre, wenn das Trinkwasser wirklich kontaminiert ist?

    Einen Plan zur Beseitigung hat Blitzschadens hat es offensichtlich gegeben und dieser wurde auch schnell umgesetzt. Vielen Dank an alle Beteiligten!

    Ralf Bönnemann

  4. Ich finde es ja schon – ich formuliere es mal vorsichtig – gewagt, den stundenweisen Ausfall der Wasserversorgung wegen eines Naturereignisses mit falschen Entscheidungen des Bürgermeisters/der Gemeindeverwaltung in der jüngeren Vergangenheit in Verbindung zu bringen. Zumal die Wasserversorgung ja nicht direkt durch die Gemeinde, sondern durch den Zweckverband geleistet wird.

    Insofern kann ein solcher Kommentar wie in dieser ersten Lesermail von jede/r Leser*in leicht entsprechend eingeordnet werden…

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