Brücke auch für Pflegedienste passierbar machen

Der Gewerbeverband hat im Rathaus eine Ausnahmegenehmigung zum Be´fahren der gesperrten Mittenheimer Brücke für private Pflegedienste beantragt. Während der Bauarbeiten dürfen nur Rettungsdienste, Polizei oder Feuerwehr die Bahnbrücke befahren.

Die zeitliche Belastung für den Umweg über die Dachauer Straße mit Bahnschranke sei „unverhältnismäßig hoch“, argumentiert der Gewerbeverband in dem vom Vorsitzenden Walter Klar unterzeichneten Antrag.

Das würde „nicht nur ein Mehr an Personalkosten verursachen, sondern auch die zeitlichen Abläufe der Pflege und Betreuung durcheinander bringen“. Anhand der normierten Vorgaben, wo etwa etwa für Duschen nur sieben Minuten veranschlagt sei, rechnet der Gewerbeverband vor: „15 Minuten Umweg mit Wartezeit an der Bahnschranke heißt: zweimal Duschen fällt aus.“

Für einen örtlichen Pflegedienst mit seinen sieben Einsatzfahrzeugen ergebe sich bei täglich fünf Touren ein täglicher zusätzlicher Zeitaufwand von 67 Stunden. Hochgerechnet auf die veranschlagten zweieinhalb Jahre Bauzeit würde das rund 6400 Stunden kosten. Aus dem Rathaus gibt es noch keine Antwort.

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