‚Orte der Ruhe und des Ausgleichs‘

Die Schauräume, die Galerie, die Museen und Ausstellungen in den Schlössern konnten 2020 kaum besucht werden – doch der Park war im Pandemie-Lockdown unverzichtbar. „Die Parkanlagen erlebten einen bisher nicht gekannten Zustrom an Erholungssuchenden“, bilanzierte die staatliche Schlösserverwaltung für ihre 32 historischen Parks und 15 Außenanlagen an historischen Bauwerken.

Man habe damit „den Besuchern und vor allem den Einheimischen während der Pandemie ununterbrochen Ziele der kulturellen und körperlichen Erholung geboten“, sagte Behördenpräsident Bernd Schreiber im Jahresbericht, die Parks seien „Orte der Ruhe, des Ausgleichs, der Erholung und der kulturellen Tradition“ gewesen.

In Summe habe die Schlösserverwaltung „bestmöglich durch die Krise gesteuert“, versicherte er. Die Schließzeiten habe man etwa für ansonsten hintanstehende Arbeiten genutzt. Im Schloss Schleißheim wurden etwa die Zwischengeschoße, Speicher und Keller gründlich gereinigt, im Alten Schloss die gesamte Heizungsanlage saniert.

Bei einer Öffnung gerade mal in Januar/Februar und von Juni bis Ende Oktober zählte das Neue Schloss 2020 gut 12.000 Besucher, 2019 waren es ganzjährig 53.000, Schloss Lustheim besuchten 4800 Menschen, 2019 waren es 33.200. Das Alte Schloss war wegen der Reparaturen nur in Januar/Februar geöffnet und hatte da 950 Besucher, 2019 waren es übers ganze Jahr 32.000.

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