Böden, Wände, Toiletten…

Eine Großbaustelle der Gemeinde ist derzeit auch die Sanierung des Bürgerzentrums. Das bald 40 Jahre alte Gebäude wird allerdings schrittweise und in sehr kleinen Schritten saniert, so dass es als Gesamtpaket kaum auffällt.

Groß sichtbar war im Kontext der Neuanlage des Bürgerplatzes der Anbau an die Gaststätte des Bürgerzentrums. Die „Neuen Bürgerstuben“ erhielten dabei auch neue Decken.

In der Jugendfreizeitstätte „Planet O“ am anderen Ende des Gebäudekomplexes wurden bereits die Bodenbeläge erneuert, die zentralen Toilettenanlagen unter Saal und Foyer sind ebenfalls modernisiert.

Gerade wird die Fassade ausgebessert und dann neu gestrichen und der Saal ebenso. Heuer nun steht wieder ein happiger Posten von einer halben Million Euro im Etat – und das ausschließlich für Toiletten. „Bekommen die goldene Hähne“, wunderte sich Florian Spirkl im Finanzausschuss des Gemeinderats.

Die Ausstattung sei wie bei den bereits sanierten Sanitäranlagen unter dem Foyer, hieß es aus dem Gemeindebauamt, allerdings seien im weiten Bürgerzentrum noch diverse WC-Komplexe verstreut; alleine im Keller unter den „Neuen Bürgerstuben“, wo auch Kegelbahn und Schützenstüberl sind, gebe es vier.

Weiterhin werden heuer noch Böden im öffentlichen Teil des Hauses erneuert und der Bühnenboden im Saal. Das gesamte Maßnahmenpaket war bereits für 2020 vorgesehen, war aber wegen des Ausgabenstopps im Gefolge der pandemiebedingten Einnahmeausfälle nicht ausgeführt worden.

Sparmaßnahmen hat der Ausschuss gleichwohl durchgesetzt. Eine Erneuerung der Stühle für 15.000 Euro, wie sie ebenfalls heuer vorgesehen war, sei doch überflüssig, befand Stefan Vohburger, an den Stühlen, die auch der Gemeinderat bei den Sitzungen nutzt, sei nichts auszusetzen. Der Posten wurde einstimmig zunächst auf 2023 verschoben.

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