Neuer Nachbar Nachbarschaftshilfe

Die Nachbarschaftshilfe soll künftig ihre zentrale Anlaufstelle im Bürgerzentrum haben. Zunächst erhält der Verein, der Anfang 2020 in eine freie Wohnung im Bürgerzentrum verlegt worden war, eine weitere Wohnung zur Nutzung, mittelfristig soll die gesamte Etage zur Verfügung stehen.

Vor Jahren ist die Verwaltung des Großvereins in einem angemieteten ehemaligen Laden an der St. Margarethen-Straße gelandet. Weil das zu eng wurde und Teile der Arbeit schon im Keller geleistet werden mussten, überließ der Gemeinderat der Nachbarschaftshilfe vor Jahresfrist eine frei werdende Wohnung im Bürgerzentrum.

In dem von der Theodor-Heuss-Straße zugänglichen Trakt des Gebäudes im Obergeschoss über der Gaststätte wurde nun eine weitere Drei-Zimmer-Wohnung frei und der Gemeinderat entschied einstimmig, sie wiederum der Nachbarschaftshilfe zu überlassen.

Unterkommen sollen jetzt im Bürgerzentrum die Büros für Buchhaltung, Seniorenhilfe, Schuldnerberatung und Kindertagespflege, dazu für Leitung und Verwaltung, ein Besprechungszimmer und ein Büro für Parteiverkehr.

Teile der Verwaltung werden aber auch jetzt noch an der St. Margarethen-Straße verbleiben müssen. „Es läge uns sehr am Herzen, unsere Arbeit wieder zusammenzuführen“, sagte Geschäftsführerin und Gemeinderätin Irene Bogdain, „das ist kein leichtes Arbeiten so.“

Bürgermeister Markus Böck berichtete, dass mittelfristig die Freigabe der gesamten Etage vorgesehen sei. Die beiden dort noch wohnenden Mietparteien hätten sich „gesprächsbereit“ gezeigt, sollte die Gemeinde alternative Angebote vorschlagen können.

Vertagt wurde eine Lösung, um die neuen Büros barrierefrei zugänglich machen zu können. Hier hilft zunächst das Kulturteam der Gemeinde aus, das ihre Büros im öffentlichen Trakt des Bürgerzentrums für den Bedarf der Nachbarschaftshilfe überlässt.

Diese Räume sind über einen Lift erschlossen. Dauerhafte Lösung wäre ansonsten der Anbau eines Außenlifts an der Ostseite des Bürgerzentrums, vor der der Gemeinderat wegen der erwarteten Kosten von rund 100.000 Euro noch zurückschreckte.

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