Freiheit in Wort und Musik

„Freiheit“ war das Thema einer Wahlveranstaltung der FDP am Sonntag im „C3“ mit Literatur und Jazz. Ortsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Casimir Katz stellte in seiner Einleitung vor rund 100 Besuchern die verschiedenen Sichtweisen von Freiheit dar, die sich in den englischen Übersetzungen „freedom“ und „liberty“ zeigten.

In der erste Leserunde, von Katz vorgetragen, ging es um die Historie von Freiheit von der französischen Revolution 1789 über die badische Revolution 1948/49 bis zu Carl Schurz, der nach Amerika auswanderte, dort Innenminister wurde und in einem Brief die Freiheit lobte, etwas zu tun, weil man Lust dazu hat. Dies kam auch in der bekannten Geschichte des Zaunstreichens bei „Tom Sawyer“ von Mark Twain zum Ausdruck.

Elisabeth Lilakewitsch und Christine Katz lasen dann den bayrischen Auswanderer Oskar Maria Graf. Sein Hauptwerk „Wir sind Gefangene“ komme zu dem Schluss, dass der Sinn des Lebens sich darin findet, wenn man für die Freiheit kämpft, so wie bei der Revolution in Bayern 1919, die Graf detailliert beschrieb.

Nadine Germann schließlich las eine Zukunftsvision von Erich Kästner aus dem Jahre 1931 aus dem „35. Mai“: Selbstfahrende Autos, tragbare Telefone und ein bedingungsloses Grundeinkommen kommen darin vor…

Zwischen den Textstücken spielte die Band „Swingalong“ (Bild) Jazz in der Besetzung Rolf Hobelsberger, Jan Eschke und Ludwig Leininger mit den Gästen Nadine Germann (Gesang) und Ingo Erlhoff (Tenorsaxophon).

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