Mehr Populismus wagen

Zehn Thesen für die Etablierung einer neuen Streitkultur hat der Journalist Ralf Schuler am Mittwoch in der Jugendfreizeitstätte „Planet ,O‘“ präsentiert. In seinem Buch „Lasst uns Populisten sein“ setzt er sich mit den aktuellen Erfolgen populistischer Bewegungen auseinander.

Er glaube, dass diese Bewegungen nicht wegen ihrer Inhalte, sondern als Zeichen einer Gegenbewegung gewählt würden, sagte er bei seiner Lesung. Populismus gehe aus Themen hervor, die in der Politik nicht aufgegriffen würden. Es sei „ein Misstrauen in den aktiven Politikstil und dessen Entscheidungen“.

Politik müsse mehr darauf achten, verständlich zu sein und sich an ein typisches Menschenbild zu halten, forderte Schuler. Politik müsse die Themen aufgreifen, die hinter populistischen Bewegungen stehen, sowie in der Form und Nahbarkeit der handelnden Politiker glaubwürdig und sehr präsent sein.

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