Netzwerk Natur ist zerstört

Am Mittwoch stellte Susanne Dohrn in der Jugendfreizeitstätte „Planet ,O‘“ ihr Buch „Das Ende der Natur – Die Landwirtschaft und das stille Sterben vor unserer Haustür“ vor. In einem Bildervortrag veranschaulichte sie das Artensterben von Pflanzen und Tieren. Das Netzwerk der Natur sei zerstört, so ihre These.

Das zeigte sie an Auswirkungen von Landwirtschafts- und Waldnutzung sowie der Veränderung der Gärten auf. Die Verwendung von Glyphosat, Dünger und Pestiziden seien ebenso Ursachen vom Artensterben. Wie eine Laufmasche setze sich das Verschwinden von Pflanzen fort, was wiederum das Aussterben von Tieren zur Folge habe.

Um dem entgegenzuwirken, empfahl sie das Ansäen von unterschiedlichen Pflanzen und Blumen, was neue Gäste wie Schmetterlinge und andere Insekten in die Natur bringe. Dies könnten auch Kommunen auf öffentlichen Flächen umsetzen. „Natur braucht Vielfalt“, sagte sie, „sie ist wie ein Netz von Abhängigkeiten, aus dem man nicht einfach Teile entfernen kann, ohne das Ganze zu gefährden.“

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