Ein Teil des Orgateams der KlimaKoop Landkreis München (vlnr): Lena Gierl (Klimaneutral 2035), Stefan Westermayer (KLIMAWerkstatt Oberhaching), Annika Gehrmann (Klimaneutral 2035), Lea Wiser (Green City), Claudia Hutten (KLIMAWerkstatt Oberhaching), Maya Herrmann (IPE). Fotos:privat

Klima-Koop: Klima-Initia­tiven im Land­kreis München beginnen Vernet­zung

13.10.2025 | Lokale Initiativen | 0 Kommentare

Mit dabei die Initiatve Klima­neu­tral 2035 Ober- und Unter­schleiß­heim

Fort­set­zung folgt: Mit einem „Cliff­hanger“ endete das erste Treffen der erst vor kurzem ins Leben geru­fenen Klima­Koop Land­kreis München.

Aus dem Wunsch heraus, vonein­ander lernen zu können und Erfah­rungen weiter­zu­geben, hatten Annika Gehr­mann von der Initia­tive Klima­neu­tral 2035 aus Neubi­berg, Claudia Hutten von der KLIMA­werk­statt Ober­ha­ching sowie Rike Pätzold und Vanessa Lude­wigs vom IPE in München dieses erste Vernet­zungs­treffen voran­ge­trieben und damit offen­sicht­lich einen Nerv getroffen.

Die Idee dazu schwebte schon seit längerem im Raum und im Juli hatte sich schließ­lich im Rahmen eines klei­neren Vernet­zungs­events bei Green City eine Gruppe gebildet, um dieses größere Format zu orga­ni­sieren. Mit den Räumen des Ökolo­gi­schen Bildungs­zen­trums München hatte die Veran­stal­tung dann auch eine passende Örtlich­keit gefunden und Marc Haug, der Leiter des ÖBZ, freute sich in seiner Begrü­ßung, dass auch diese Vernet­zung geklappt hat.

Bei dem Abend­termin am Mitt­woch, 8. Oktober 2025, konnten dann die 21 Teil­nehmer aus sieben verschie­denen Kommunen aus dem Land­kreis München sowie der Stadt München viele drän­gende und inter­es­sante Themen anreißen und auch schon einige Ideen und good prac­tices austau­schen. Die rege Betei­li­gung zeigte, wie hoch der Bedarf an einem solchen Format ist. Im Rahmen eines Barcamps konnte jede/r den Abend auch mitge­stalten.

So hatten in einer ersten Runde zunächst die Teil­neh­me­rInnen die Gele­gen­heit, ihre Wünsche und Themen einzu­bringen. Hier ging es beispiels­weise in einer Gruppe um das Erfolgs­pro­jekt „Klima­grantln“, in einer anderen darüber, auf welchen verschie­denen Wegen die Ideen von Bürgern an die Kommunen heran­ge­tragen werden können.

Beispiel­haft vorge­stellt wurden hier unter anderem die Agenda 21, der „Watt­be­werb“, der die PV-Leis­tung von Kommunen sichtbar macht, und die Platt­form „Stadt-Land-Klima“, wo Bürger die Klima­schutz­maß­nahmen ihrer Kommune selbst bewerten können.

Neben den Vertre­tern der Land­kreis-Initia­tiven war auch Lea Wiser als Vertre­terin des Vereins Green City zu Gast. Green City ist bisher vor allem in der Landes­haupt­stadt aktiv und war vor Ort, um Know How an den Land­kreis weiter­zu­geben und mögliche zukünf­tige Koope­ra­ti­ons­mög­lich­keiten auszu­loten sowie Unter­stüt­zung anzu­bieten. Auch an diesem Angebot zeigten sich viele der Anwe­senden inter­es­siert.

Bei einer zweiten Austausch-Runde ging es dann in zwei größeren Gruppen um Kommu­ni­ka­ti­ons­wissen und wissen­schaft­liche Erkennt­nisse, welche für die prak­ti­sche Arbeit in den Initia­tiven vor Ort, aber auch für die Selbst­ent­wick­lung von Bedeu­tung sein können.

Annika Gehr­mann hatte einen Input und Übung zum Thema „Umgang mit Wider­ständen“ vorbe­reitet und Claudia Hutten präsen­tierte Infor­ma­tionen, wie persön­liche und gesell­schaft­liche Verän­de­rung gut gestaltet werden kann. Die regen Diskus­sionen in beiden Gruppen verdeut­lichten auch hier die Rele­vanz der beiden Themen für die Anwe­senden.

Zum Schluss waren sich alle, die mit dabei waren, einig: Ja, dieses Format und den damit verbun­denen Austausch möchten wir verste­tigen!

Die Teil­nehmer wollen eine Fort­set­zung der Vernet­zungs­treffen

Auch wenn bei weitem nicht alle exis­tie­renden Initia­tiven und Kommunen aus dem Land­kreis München vertreten waren, vermit­telte dieses erste Treffen einen guten Eindruck davon, wie divers die Land­schaft der Klima­initia­tiven im Land­kreis München und damit auch, wie hoch das Vernet­zungs­po­ten­tial tatsäch­lich ist.

Die Möglich­keiten, wie und in welche Rich­tungen die weitere Koope­ra­tion erfolgen könnte, sind viel­fältig und die span­nende Frage ist nun: Wie und wann geht es weiter?

Gemein­same Projekte und Kampa­gnen sind ange­dacht, bestimmte Themen und damit der Austausch könnten vertieft und die Teil­neh­mer­zahl noch vergrö­ßert werden. Jetzt heißt es dran bleiben.

Lena Girl, Initia­tive Klima­neu­tral 2035 Ober- und Unter­schleiß­heim

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