Gemeinsam Singen macht glücklich! Rund fünfzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim "Sing-Together" im Pfarrsaal St. Wilhelm. Foto privat

“Oh, Du lieber Augustin, Banaha und Diandl-Jodler”

13.02.2025 | Kultur & Freizeit, Glaubensgemeinschaften | 0 Kommentare

Kurz­wei­liger, vergnüg­li­cher Nach­mittag beim “Sing-Toge­ther” mit Ohrwür­mern aus aller Welt

“Zusammen” wird derzeit in Ober­schleiß­heim groß geschrieben. Zu einem offenen Singen mit profes­sio­neller Unter­stüt­zung der Chor­ge­mein­schaften St. Wilhelm und dem Pfarr­ver­band­schor hatten die Chor­lei­te­rinnen Iris Vogel und Chris­tina Kuttler einge­laden.

Weil zusammen Singen die gute Laune beflü­gelt und Balsam für die Seele ist, hatten am vergan­genen Sonn­tag­nach­mittag rund fünfzig Menschen in den großen Pfarr­saal St. Wilhelm gefunden.

“Ich bekam von den Teil­neh­me­rinnen und Teil­neh­mern durchweg posi­tive Rück­mel­dungen, allen hatte es viel Spaß und Freude bereitet, es war ein kurz­wei­liger, vergnüg­li­cher Nach­mittag”, freut sich Iris Vogel, die von der großen Reso­nanz ihres Aufrufs total über­rascht war. Auch für die Sänge­rinnen und Sänger der betei­ligten Chöre (Pfarr­ver­band­schor und Chor­ge­mein­schaft St. Wilhelm) sei es etwas Beson­deres gewesen, in so großer Runde gemeinsam zu singen.

Das bot die seltene Gele­gen­heit, beim Quod­libet „O du lieber Augustin“ 13 verschie­dene Lieder gleich­zeitig erklingen zu lassen.

Beim Quod­libet (lat., “wie es beliebt”), einem meist scherz­haften Musik­stück, werden ursprüng­lich vonein­ander unab­hän­gige Melo­dien zu einem gemein­samen Tonsatz kombi­niert. Im Gegen­satz zu einem Potpourri und Medley werden die Quell­me­lo­dien nicht anein­an­der­ge­reiht, sondern erklingen gleich­zeitig.

Das Programm war bunt gemischt und die beiden Chöre hatten schon in der Vorbe­rei­tung bei den gemein­samen Proben viel Vergnügen und Spaß, denn neben tradi­tio­nellen Volks­lie­dern wie „Heißa Kath­rei­nerle“ oder „Suse, liebe Suse“ gab es viele Lieder und Songs zum Schmun­zeln wie „Es lebt der Eisbär in Sibi­rien“ oder „Kommst du mal an ein Rast­haus“. Songs aus Afrika wie „Banaha“ gingen fast genauso schnell ins Ohr wie der Diandl-Jodler und mancher Kanon wie z. B. „Ich schenk dir eine kleine Melodie“ entpuppte sich als Ohrwurm.

Für alle, die Spaß daran hatten, gab es immer wieder die Gele­gen­heit, die Lieder auch mit Percus­sion-Instru­menten oder Body Percus­sion zu begleiten. Nicht nur das Begrü­ßungs­lied „Wie heißt du denn?“, sondern auch Kaffee und Kuchen in der Pause boten Gele­gen­heit, neue Kontakte zu knüpfen und mitein­ander ins Gespräch zu kommen. Bei allen Teil­neh­me­rinnen und Teil­neh­mern bestand großes Inter­esse daran, ein Sing-Toge­ther bald zu wieder­holen.

Ingrid Lind­büchl

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