Kurzweiliger, vergnüglicher Nachmittag beim “Sing-Together” mit Ohrwürmern aus aller Welt
“Zusammen” wird derzeit in Oberschleißheim groß geschrieben. Zu einem offenen Singen mit professioneller Unterstützung der Chorgemeinschaften St. Wilhelm und dem Pfarrverbandschor hatten die Chorleiterinnen Iris Vogel und Christina Kuttler eingeladen.
Weil zusammen Singen die gute Laune beflügelt und Balsam für die Seele ist, hatten am vergangenen Sonntagnachmittag rund fünfzig Menschen in den großen Pfarrsaal St. Wilhelm gefunden.
“Ich bekam von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchweg positive Rückmeldungen, allen hatte es viel Spaß und Freude bereitet, es war ein kurzweiliger, vergnüglicher Nachmittag”, freut sich Iris Vogel, die von der großen Resonanz ihres Aufrufs total überrascht war. Auch für die Sängerinnen und Sänger der beteiligten Chöre (Pfarrverbandschor und Chorgemeinschaft St. Wilhelm) sei es etwas Besonderes gewesen, in so großer Runde gemeinsam zu singen.
Das bot die seltene Gelegenheit, beim Quodlibet „O du lieber Augustin“ 13 verschiedene Lieder gleichzeitig erklingen zu lassen.
Beim Quodlibet (lat., “wie es beliebt”), einem meist scherzhaften Musikstück, werden ursprünglich voneinander unabhängige Melodien zu einem gemeinsamen Tonsatz kombiniert. Im Gegensatz zu einem Potpourri und Medley werden die Quellmelodien nicht aneinandergereiht, sondern erklingen gleichzeitig.
Das Programm war bunt gemischt und die beiden Chöre hatten schon in der Vorbereitung bei den gemeinsamen Proben viel Vergnügen und Spaß, denn neben traditionellen Volksliedern wie „Heißa Kathreinerle“ oder „Suse, liebe Suse“ gab es viele Lieder und Songs zum Schmunzeln wie „Es lebt der Eisbär in Sibirien“ oder „Kommst du mal an ein Rasthaus“. Songs aus Afrika wie „Banaha“ gingen fast genauso schnell ins Ohr wie der Diandl-Jodler und mancher Kanon wie z. B. „Ich schenk dir eine kleine Melodie“ entpuppte sich als Ohrwurm.
Für alle, die Spaß daran hatten, gab es immer wieder die Gelegenheit, die Lieder auch mit Percussion-Instrumenten oder Body Percussion zu begleiten. Nicht nur das Begrüßungslied „Wie heißt du denn?“, sondern auch Kaffee und Kuchen in der Pause boten Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bestand großes Interesse daran, ein Sing-Together bald zu wiederholen.
Ingrid Lindbüchl
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