Gianluca Neubauer, Freie Wähler. Foto G.N.

Zusam­men­ar­beit statt Gegen­ein­ander

21.02.2026 | Kommunalwahl 2026, Parteien | 0 Kommentare

Ein poli­ti­scher Kommentar von Gemein­de­rats­kan­didat der Freien Wähler, Gian­luca Neubauer

Wenn ich die aktu­ellen Diskus­sionen im Gemein­derat beob­achte, kommen mir viele Gedanken. Beson­ders bei wich­tigen Themen habe ich oft das Gefühl, dass viel zu viel Energie in Strei­tig­keiten fließt, anstatt dass gemeinsam nach Lösungen für unsere Gemeinde gesucht wird.

Meiner Meinung nach ist es jetzt wich­tiger denn je, die Zusam­men­ar­beit zu verbes­sern. Das zeigt sich beson­ders beim Hallenbad. Die Debatte über mögliche Schlie­ßung, finan­zi­elles Defizit und die Finan­zie­rung selbst hat viele Menschen bewegt. Für Fami­lien, Schulen und Vereine ist das Bad ein wich­tiger Teil des Alltags.

Deshalb brau­chen wir im Gemein­derat ein gemein­sames Vorgehen, das sowohl die finan­zi­elle Realität als auch die Bedeu­tung für die Bürger ernst nimmt und so einen dauer­haften Betrieb sichert. In der Sonder­sit­zung wurden jedoch die ersten 20 Minuten dafür verwendet, um die Schuld­frage zu klären.

Ähnli­ches gilt für die Diskus­sion über die West­um­fah­rung oder Orts­um­ge­hung. Es zeigt sich erneut, wie wichtig ein gemein­sames Vorgehen ist. Die Planungen sollen den Ort vom Durch­gangs­ver­kehr entlasten und die Verkehrs­si­cher­heit verbes­sern. Gleich­zeitig gibt es unter­schied­liche Meinungen über Nutzen, Auswir­kungen und Prio­ri­täten. Dabei muss sich jedoch an den Fakten orien­tiert werden.

Es steht fest, dass der Verkehr eines der zentralen Zukunfts­themen ist. Hier brau­chen wir einen Gemein­derat, der gemeinsam eine klare Linie entwi­ckelt und die Inter­essen der Bürger einheit­lich vertritt. Die Bürge­rinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass Verant­wor­tung über­nommen wird und das Wohl unserer Gemeinde im Mittel­punkt steht.

Dass Zusam­men­ar­beit funk­tio­niert, zeigt ein Blick nach Isma­ning. Dort hat man es mit einer gemein­samen stabilen Krisen­po­litik geschafft, finan­ziell vom achten auf den Dritten Platz im Land­kreis München zu rücken.

Auszug vom Merkur vom 09.08.2025 „„Hat uns weniger hart erwischt“: Isma­ning bleibt vom Steuer-Einbruch verschont“:

„Alle Frak­tionen des Gemein­de­rates lobten das Isma­ninger Krisen­system, bei dem man mit einer Finanz­kom­mis­sion viele Dinge auf den Prüf­stand gestellt habe. „Wir bringen so den Ort weiter und machen keine Show­kämpfe“, betonte Greu­lich mit seinem Dank an das Gremium.“

Unter­schied­liche Ansichten sind normal, entschei­dend ist jedoch, dass die Posi­tionen nicht verhärten. Ober­schleiß­heim kann nur voran­kommen — und vor allem aus unserer Misere heraus­kommen — wenn man zusam­men­ar­beitet und den Fokus darauf legt, dass den Bürgern etwas Gutes getan wird. Genau das sollte das Ziel sein.

Gian­luca Neubauer, Freie Wähler

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