Gut für Geldbeutel und Umwelt — ein Service-Tipp von Petra Mayr
Wir gehen fast täglich zum Bäcker, um uns frische Brezen und Semmel zu holen. Zu Hause lassen wir uns das Backwerk dann schmecken. Aber was machen wir mit der Papiertüte, in der die leckeren Bäckereiprodukte verpackt waren? Wegwerfen?
Sie wollen Geld sparen und die Umwelt schonen?
Hier ein Tipp dafür: Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass Bäckertüten recht stabil und auch wasserbeständig sind. Diese Tüten sind ideal, um in der Küche Bioabfälle zu sammeln, bevor sie in die Biotonne wandern. Kartoffelschalen, Apfelreste oder Bananenschalen können in Bäckertüten gesammelt werden. Und wenn es etwas feuchtere Abfälle sind (z.B. Tomaten) legen Sie einfach ein Blatt Zeitungs- oder Haushaltspapier unten rein und schon bleibt die Tüte dicht.
Aber warum sollte man das machen? Natürlich gibt es im Supermarkt Tüten für Bioabfälle zu kaufen, aber die kosten Geld und die Bäckertüte bekommen wir umsonst mit unseren Frühstückssemmeln. Es gibt aber auch biologische Gründe, die Bäckertüte zu nutzen. Sie kennen vielleicht aus dem Handel die dünnen Plastiktüten, die “biologisch abbaubar” sind. Nur leider ist das nicht immer der Fall. Je nach Abbauverfahren des Bioabfalls (Kompostierung zur Gewinnung von Gartenkompost oder Vergärung zur Energiegewinnung) und den dabei verwendeten Temperaturen, kommt es immer wieder vor, dass Plastikreste (Mikroplastik) im Bioabfall übrigbleiben. Diese verteilen wir dann wieder mit dem Kompost im Garten. Hier ist die Bäckertüte die bessere Alternative. Sie wird ganz sicher vollständig abgebaut und kommt als bester Kompost wieder zu uns zurück. Mit der Bäckertüte sparen Sie Geld und tun etwas für die Umwelt.
Dr. Petra Mayr, Grüne Oberschleißheim




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